Sie können uns unterstützen
08.08.2025, Lokalredaktion
Der Vorstand der SPD Brake zeigt sich tief erschüttert über die massive öffentliche Kampagne gegen Prof. Dr. Frauke Brosius-Gersdorf, die letztlich zu ihrem Rückzug von der Kandidatur zur Bundesverfassungsrichterin geführt hat. In einer Stellungnahme verurteilt der Vorstand diese Vorgänge „aufs Schärfste“.
„Wir stehen fassungslos vor der Art und Weise, wie Frauke Brosius-Gersdorf persönlich angegriffen und öffentlich diffamiert wurde“, heißt es in der Erklärung des SPD-Ortsvereinsvorstands. „Die gezielte Kampagne, die sich weniger mit der fachlichen Qualifikation als mit persönlichen Unterstellungen beschäftigte, ist ein Angriff auf die demokratische Kultur unseres Landes.“
Frauke Brosius-Gersdorf hatte ursprünglich für das Amt zur Bundesverfassungsrichterin kandidiert, zog jedoch nach anhaltenden Angriffen in sozialen und klassischen Medien ihre Kandidatur zurück. Der SPD-Vorstand in Brake zeigt dafür großes Bedauern und zugleich Verständnis: „Niemand darf unter solchen Umständen zur Aufgabe gedrängt werden. Der politische Diskurs muss sachlich, fair und respektvoll bleiben – gerade gegenüber Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.“
Die SPD Brake dankt Frauke Brosius-Gersdorf ausdrücklich für ihren Mut und ihr Engagement. Gleichzeitig fordert sie alle politischen Akteure auf, sich klar gegen persönlich motivierte Diffamierungskampagnen zu positionieren und für einen demokratischen Umgang auf Augenhöhe einzutreten. (pm/lr) (pm/lr)