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18.02.2026, Lokalredaktion
Einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro überreichten am Dienstag die Präsidenten der Lions Clubs Brake, Ingo Rabe, und Nordenham Elsfleth, Burkhard Stamer, an den Verein Refugium Wesermarsch.
Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 7.000 Advents-Kalender verkauft davon inzwischen auch mehrere online. Die Lions Clubs können inzwischen auf eine 20-jährige Tradition zurückblicken. Neben den gemeinsamen Spendenaktion gibt es auch weitere Aktionen, die einzelnen Lions Clubs in ihren Bereichen vornehmen.
„Wir haben zur Zeit mehr als 220 Sponsoren, die den Kalender mit Preisen füllen“, informiert Gerd Munderloh, Vorsitzender des Fördervereins des Lions Clubs Brake.
Beide Vereine organisieren im Wechsel die Adventskalender-Aktion, die in diesem Jahr zum 21. Mal stattfinden wird. Dabei sind auch immer die ganzen Klubs gefordert, denn schließlich werden an vielen verschiedenen Orten und Tagen die Advents-Kalender verkauft – immer noch zum Preis von 5 Euro. Innerhalb des Lions Club Brake organisiert das Ganze der Kalenderaktivity-Beauftragte Rainer Penning.
Doris Ammermann Vorsitzende des Vereins Refugium Wesermarsch berichtete, dass die Spendengelder unter anderem für Integrationskurse und niedrigschwellige Deutschkurse eingesetzt werden. „Wir werden schauen, wo es Bedarfe gibt, die kein anderer Träger abdeckt und diese dann anbieten.“ Sivalingham Sereetharan vom Refugium ergänzt, dass auch Kurse für Menschen. die Integrationskurse nicht positiv abgeschlossen haben, geplant sind.
Für Doris Ammermann ist es sehr schwierig wenn sich die öffentliche Hand aus der Finanzierung on Integrationskursen zurückzieht. „Dann sind wir gehalten. noch mehr Ehrenamtliche zu akquirieren. Doch auch das Ehrenamt benötigt Hauptamtlichkeit“, unterstrich sie.
Das Refugium lebt vorwiegend von öffentlicher Förderung, aber auch von Spenden. Derzeit sind beim Refugium Wesermarsch 30 Personen sozialversicherungspflichtig an den Standorten Brake und Nordenham beschäftigt. Zudem gibt es viele Ehrenamtliche, die den Verein unterstützen. Im vergangenen Jahr führten die Mitarbeitenden 12.000 Beratungsgespräche bei rund 3.500 Klienten durch. Der Verein bietet auch niedrigschwellige Begegnungsangebote, um Menschen aus anderen Herkunftsländer die Möglichkeit zu geben, von von zu Hause rauszukommen und sich zu treffen und auszutauschen. (Foto und Text: Kerstin Seeland)
Titelfoto: von links – Burkhard Stamer, Rainer Penning, Rüdiger Galli (Schatzmeister Refugium), Doris Ammermann (Vorsitzende Refugium), Gerd Munderloh, Sivalingham Sireetharan und Ingo Rabe