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20.02.2026, Lokalredaktion
Lars Steenken, Jahrgang 1976, ist in Berne-Süd aufgewachsen und seit seiner Kindheit fest im Vereins und Gemeindeleben verwurzelt. „Seit jeher Berner“, beschreibt er seine Herkunft im Interview. Schon früh engagierte er sich in Sport und Traditionsvereinen und entwickelte ein starkes Netzwerk, das ihn bis heute prägt.
Mit 16 begann Steenken seine Ausbildung bei der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forst und Gartenbau in Oldenburg – ein Arbeitgeber, dem er bis heute treu geblieben ist. „Ich bin Zahlenmensch“, sagt er über seine Arbeit, die von Beitragsrecht über Widerspruchsbearbeitung bis hin zu IT-Projekten wie der elektronischen Patientenakte reicht. Seine langjährige Tätigkeit im Gesamtpersonalrat und in der Schwerbehindertenvertretung haben seinen Führungsstil geprägt: lösungsorientiert, zugewandt und immer auf Zusammenarbeit ausgerichtet.
Ehrenamt und Verbandsarbeit: 30 Jahre Engagement
Ein prägendes Kapitel seines Lebens ist die Rassegeflügelzucht, die er durch seinen Vater entdeckte. Aus anfänglicher Neugier wurde ein jahrzehntelanges Ehrenamt: Seit 30 Jahren ist Steenken im Verbandsvorstand aktiv, über zehn Jahre davon als Vorsitzender. „Man hat mir eine Chance gegeben“, erinnert er sich an seine frühen Anfänge. Heute vertritt er die Interessen von 5.000 Mitgliedern und 80 Vereinen – auch auf Landes- und Ministeriumsebene.
20 Jahre Kommunalpolitik: Erfahrung, die trägt
Vor rund 19 Jahren wurde Steenken erstmals gefragt, ob er sich kommunalpolitisch engagieren wolle. Seitdem ist er Mitglied des Gemeinderats, seit über zehn Jahren Fraktionsvorsitzender. Er kennt die Abläufe, Herausforderungen und Chancen der kommunalen Arbeit aus nächster Nähe. „Politik funktioniert nur miteinander“, betont er. Dieses Miteinander – zwischen Rat, Verwaltung, Vereinen und Gewerbe – ist für ihn Grundlage erfolgreicher Gemeindepolitik.
Kandidatur für das Bürgermeisteramt: Offen, digital, transparent
Gemeinsam mit seiner Familie und mit Unterstützung der SPD hat Lars Steenken entschieden, für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren. Seine Ziele sind klar:
- Ein moderner, digitaler Verwaltungsstil: „Man muss langsam drauf hinkommen“, sagt er über den digitalen Wandel. Er sieht große Chancen in KIgestützten Prozessen, HomeofficeModellen und einer besseren digitalen Vernetzung.
- Ein offener Führungsstil: Er möchte sichtbar, ansprechbar und regelmäßig vor Ort sein – nicht nur im Rathaus, sondern auch im Bauhof und in allen Bereichen der Verwaltung.
- Mehr Transparenz für Bürgerinnen und Bürger: Entscheidungen und Umsetzungsstände sollen nachvollziehbarer werden. „Das muss transparent gemacht werden“, betont er. Gerade bei langwierigen Projekten – etwa Gewerbegebietserweiterungen oder Straßensanierungen – sei es wichtig, Gründe offen zu kommunizieren und Fortschritte sichtbar zu machen.
Bürgernähe als Grundprinzip
Lars Steenken bietet bereits heute regelmäßige Gesprächsrunden an und ist telefonisch jederzeit erreichbar. „Jeder hat die Möglichkeit, auf mich zuzukommen“, sagt er. Für ihn ist klar: Erfolge entstehen nie allein, sondern „nur im Zusammenspiel“. (Text: Kerstin Seeland, Foto: privat)