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23.02.2026, Lokalredaktion
Für das Jahr 2026 steht für ganz Niedersachsen ein erhöhtes Budget für Maßnahmen in der Infrastruktur bereit: 115 Millionen Euro aus dem Kernhaushalt sowie zusätzliche 45 Millionen Euro aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz des Bundes.
Im regulär finanzierten Anteil des Bauprogramms sind wie jedes Jahr die Maßnahmen enthalten, die umsetzungsreif sind oder fortgeführt werden. Dazu zählen Sanierungen, Um- und Ausbau von Straßen und Brücken sowie der Ausbau- und Neubau von Radwegen.
Die zusätzlichen Projekte, die aus den Mitteln des Sondervermögens finanziert werden, sind nach ihrer Dringlichkeit priorisiert. Aufgenommen wurden Strecken, die wegen ihres schlechten Zustandes temporeduziert sind und Strecken, die wegen ihres schlechten Untergrundes nicht genügend tragfähig sind – zum Beispiel Strecken in Moorgebieten. Auch die Auswahl der Brücken, die aus Mitteln des Sondervermögens saniert oder als Ersatz neu gebaut werden, richtet sich nach der Dringlichkeit. Für den Geschäftsbereich Oldenburg sind folgende Maßnahmen – im Einzugsgebiet der Wesermarsch – für 2026 geplant:
Bundesstraßen:
B212 Blexen Umbau Knotenpunkt und Fahrbahnsanierung
B212 (alt) Hiddingwarden – Berne Fahrbahn- und Radwegsanierung
B212 (alt) Buswendeanlage Fahrbahnsanierung
Landesstraßen:
L859 Ruhrwaden – Langwaden Fahrbahnsanierung
L866 Oberhausen – Köterende Fahrbahnsanierung
L868 Neuenkoop – Glüsing Fahrbahnsanierung
L862 Jade – B437 Radweg
Kreisstraßen:
K198 Rönnelmoor – Achtermeer Fahrbahnsanierung
K191 Hartwarderwurp – Hayenwärf Fahrbahnsanierung
K191 Hayenwärf – Oberdeich Fahrbahnsanierung
K181 Waddensersiel – Waddens Fahrbahnsanierung
K189 Reitland – Süderaußendeich Fahrbahnsanierung
K201 Süderbollenhagen – Nordbollenhagen Fahrbahnsanierung
K108 Rastederberg – Jaderberg Fahrbahnsanierung
K218 Ritzenbüttel – Barschlüte Fahrbahnsanierung
Ingenieurbauwerke:
L864 Sanierung Fahrbahn- und Radwegbrücke „Ipweger Moorkanal“ und K108: Sanierung Fahrbahn- und Radwegbrücke „Wapel“
Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Oldenburg weist darauf
hin, dass es noch zu Verschiebungen und Veränderungen der einzelnen Maßnahmen kommen kann. (pm/lr – Foto: Symbolbild)