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06.03.2026, Lokalredaktion
Jaqueline Günther tritt als unabhängige Bürgermeisterkandidatin für die Stadt Brake an. Nach vier Jahren engagierter Ratsarbeit und zahlreichen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Unternehmen und politischen Akteuren, auch als stellvertretende Bürgermeisterin, hat sie für sich eine klare Konsequenz gezogen: Brake braucht eine Bürgermeisterin, die zuhört, verbindet und aktiv gestaltet. „Ich arbeite gern mit Menschen zusammen und möchte die Entwicklung unserer Stadt auf eine stabile, zukunftsfähige Grundlage stellen“, sagt sie über ihre Motivation.
Verwaltungswissen und Führungserfahrung
Jaqueline Günther bringt sowohl Verwaltungskompetenz als auch langjährige Führungserfahrung mit. Sie hat an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung in Bremen studiert, mit Schwerpunkt Finanzen, und kennt dadurch die Strukturen, gesetzlichen Rahmenbedingungen und Abläufe kommunaler Verwaltung. Seit zwölf Jahren arbeitet sie als Steuerberaterin und führt Teams, wodurch sie einen kooperativen, stärkenorientierten Führungsstil entwickelt hat. Ihr Anspruch: Mitarbeitende einbinden, Potenziale erkennen und gemeinsam Lösungen entwickeln.
Drei politische Schwerpunkte für Brake
Jaqueline Günther stellt ihre Kandidatur auf drei zentrale Säulen, die sie als entscheidend für die Zukunftsfähigkeit der Stadt betrachtet:
Stabile Finanzen und strategische Planung Sie möchte Förderprogramme konsequenter nutzen, Projekte besser koordinieren und langfristige Finanzstrategien entwickeln. Angesichts steigender Belastungen für Kommunen sieht sie es als notwendig an, neue Wege der Finanzierung zu erschließen und vorhandene Mittel effizienter einzusetzen.
Wirtschaft, Infrastruktur und Familienfreundlichkeit Ein Viertel der städtischen Einnahmen stammt aus der Gewerbesteuer. Um diese Basis zu sichern, setzt Jaqueline Günther auf einen intensiven Austausch mit Unternehmen, schnellere Genehmigungsverfahren und eine moderne Infrastruktur. Ein besonderer Fokus liegt auf der Kinderbetreuung – nicht nur als soziale Aufgabe, sondern als wirtschaftlicher Standortfaktor. „Gut betreute Kinder ermöglichen Eltern, ihre beruflichen Potenziale auszuschöpfen. Das ist ein Gewinn für Familien und Unternehmen gleichermaßen“, betont sie.
Miteinander, Ehrenamt und gesellschaftlicher Zusammenhalt Brake lebt von einem außergewöhnlich starken ehrenamtlichen Engagement. Jaqueline Günther möchte dieses Engagement sichtbarer machen, vernetzen und wertschätzen – etwa durch regelmäßige Ehrenamtsformate, die sowohl Anerkennung als auch Motivation schaffen. Ihr Ziel ist ein spürbares „Miteinander und Füreinander“ als Leitbild für das städtische Zusammenleben.
Zukunftsthemen aktiv angehen
Auch Themen, die nicht allein in der Zuständigkeit der Stadt liegen, möchte Jaqueline Günther aktiv begleiten – etwa seniorengerechtes Wohnen oder das Wassermanagement. Sie setzt auf Kooperationen mit Wohnungsbaugesellschaften, Stiftungen und Nachbarkommunen, um Lösungen voranzubringen. „Es hilft niemandem, auf Zuständigkeiten zu verweisen. Entscheidend ist, dass wir Probleme erkennen, Partner zusammenbringen und Entwicklungen anstoßen“, sagt sie.
Unabhängige Kandidatur mit klarer Haltung
Jaqueline Günther ist Mitglied einer Partei, kandidiert jedoch bewusst überparteilich. Für sie ist klar: Eine Bürgermeisterin vertritt die gesamte Stadt, nicht eine politische Richtung. Dieses Verständnis prägt bereits ihre Arbeit als stellvertretende Bürgermeisterin, in der sie seit Jahren parteiübergreifend anerkannt ist und Brücken zwischen unterschiedlichen politischen Lagern baut.
Verwurzelt in Brake – engagiert für die Zukunft
Als Mutter einer achtjährigen Tochter und mit ihrer Familie in Brake fest verankert, kennt Jaqueline Günther die Herausforderungen und Chancen des Alltags in einer Kleinstadt. Sie sieht Brake als lebenswerte Kommune mit großem Potenzial – vorausgesetzt, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bürgerschaft arbeiten gemeinsam an einer klaren Zukunftsstrategie. (Text Kerstin Seeland, Foto: privat)