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20.04.2026, Lokalredaktion
Douze points – zwölf Punkte: Darum bewerben sich im Mai wieder Künstler beim Eurovision Song Contest. Der internationale Musikwettbewerb hat viele Fans – auch in der Niederdeutschen Bühne Nordenham. Die Plattdüütschen bringen jetzt eine Musikrevue auf die Bühne, die auf 70 Jahre Grand Prix zurückblickt. Sie heißt: „Nordenham: Douze Points!“
Auf der Bühne trifft sich ein ESC-Fanclub, erinnert an Höhepunkte, Erfolge, besondere Bühnenkleider. Der Abend lebt von der Musik – live gesungen vom Ensemble der Niederdeutschen Bühne Nordenham. Die Akteure erinnern an Wencke Myhre, Johnny Logan, bitten auf Plattdeutsch um „Ein bisschen Frieden” und fliegen durch den Orbit mit „Satellite”. Dazwischen laden kleine Überleitungen zum Schmunzeln ein. So bieten die „Plattdüütschen“ einen unterhaltsamen Abend mit Musik, Glitzerlicht und Windmaschine.
Karten gibt es im Vorverkauf für 14 Euro über Reservix. Vorverkaufsstellen sind unter anderem die Geschäftsstelle von NMT in Nordenham am Marktplatz oder die Buchhandlung Gollenstede in Brake. Auch online sind Tickets buchbar über die Homepage www.ndb-nordenham.de.
Geplant sind acht Aufführungen im „Dorfkrug Abbehausen“. Jeweils um 19.30 Uhr beginnen die Aufführungen am 8. Mai (Premiere), 10., 12., 13., 15., 20., 21 und 22. Mai.
Die Aufführung am 16. Mai beginnt bereits um 18 Uhr – im Anschluss findet nämlich das diesjährige ESC-Finale in Wien statt.
Auf der Bühne stehen Sören Drebing, Melissa Hattermann, Katrin Jahn, Katja Kramer, der Nordenhamer Musikkünstler Dima, Claudia Müller, Tanja Pautsch, Sarah Schubert, Dirk Schumann und Ulli Schumann.
Die Musikrevue hat Philip Lüsebrink zusammengestellt. Der aus Bremen stammende Regisseur, Sänger und Autor gehört zu den prägenden Kreativköpfen des norddeutschen (Musik-)Theaters. Nach ersten Engagements u. a. an Opern- und Theaterhäusern entwickelte er früh eine besondere Handschrift im musikdramatischen Bereich. Langjährig am Hamburger Engelsaal tätig – als Darsteller, Regisseur und künstlerischer Leiter – verbindet Lüsebrink musikalische Unterhaltung mit lebendigem Schauspiel und feinem Humor.
Eine enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Niederdeutsche Bühne Nordenham: Seit 2019 inszeniert er hier und prägt insbesondere das Genre der plattdeutschen Musikrevue („Ein Festival der Liebe“, „Wi sünd woller wer“). Seine Inszenierungen zeichnen sich durch musikalische Energie, publikumsnahe Unterhaltung und einen liebevollen Blick auf norddeutsche Kultur aus. (pm/lr)
Titelfoto: Philip Lüsebrink (rechts) inszeniert mit der Niederdeutschen Bühne Nordenham eine Musikrevue, die auf 70 Jahre Eurovision Song Contest zurückblickt. (Foto: NDB / Schäfer)