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10.06.2026, Lokalredaktion
Eine Delegation von Mitarbeitenden des St. Bernhard-Hospitals hat am Mittwoch an der Demonstration anlässlich der Gesundheitsministerkonferenz in Hannover teilgenommen. Gemeinsam mit Beschäftigten aus Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Gewerkschaften und Sozialverbänden machten sie auf die Herausforderungen im Gesundheits- und Pflegesystem aufmerksam und warben für eine solidarische und verlässliche Versorgung.

Die Teilnahme erfolgte auf Initiative der Geschäftsführung des St. Bernhard-Hospitals. Da die Versorgung der Patienten oberste Priorität hat, wurde bewusst nur eine kleine Delegation von Mitarbeitenden für die Teilnahme freigestellt. So konnten die Dienstabläufe in der Klinik uneingeschränkt aufrechterhalten und die Patientenversorgung jederzeit sichergestellt werden. Unter dem Motto „sicher.versorgt.überall.“ richtete sich die Demonstration an die Gesundheitsminister von Bund und Ländern, die am 10. und 11. Juni in Hannover über die Zukunft des Gesundheitswesens beraten. Im Mittelpunkt standen Forderungen nach einer solidarischen Finanzierung von Gesundheit und Pflege, verlässlichen Personalstandards sowie dem Erhalt eines starken Sozialstaates.

„Krankenhäuser brauchen keine politischen Versprechen, sondern verlässliche Rahmenbedingungen und Entscheidungen auf Grundlage von Fakten. Wer eine flächendeckende Gesundheitsversorgung sichern will, muss die wirtschaftliche Realität der Einrichtungen ebenso ernst nehmen wie den Versorgungsauftrag für die Menschen. Dafür haben unsere Mitarbeitenden heute in Hannover ein sichtbares Zeichen gesetzt“, betont Frank Germeroth, Geschäftsführer des St. Bernhard-Hospitals.

Die Teilnehmer aus Brake nutzten die Gelegenheit, um gemeinsam mit Kollegen aus ganz Niedersachsen auf die Bedeutung guter Arbeitsbedingungen, ausreichender Personalressourcen und einer nachhaltigen Finanzierung des Gesundheitswesens aufmerksam zu machen.
„Die Diskussionen auf der Demonstration haben deutlich gezeigt, dass die Sorgen und Erwartungen der Beschäftigten überall ähnlich sind. Unsere Mitarbeitenden leisten jeden Tag Außergewöhnliches für die Patientenversorgung. Damit das auch künftig möglich bleibt, brauchen sie Planungssicherheit, ausreichend Personal und politische Entscheidungen, die die Realität in den Krankenhäusern berücksichtigen“, sagt Imke Siemers, Klinikmanagerin des St. Bernhard-Hospitals.
Mit ihrer Teilnahme an der Kundgebung setzten die Mitarbeitenden des St. Bernhard-Hospitals ein deutliches Zeichen für eine Gesundheitsversorgung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Sie machten darauf aufmerksam, dass gute Medizin und Pflege von ausreichendem Personal, verlässlichen Rahmenbedingungen und einer nachhaltigen Finanzierung abhängen. Ihr gemeinsames Anliegen: politische Entscheidungen müssen sich an den Bedürfnissen der Patienten und den Erfahrungen der Beschäftigten orientieren. Denn die Zukunft der Gesundheitsversorgung wird nicht in Sitzungssälen entschieden, sondern jeden Tag dort, wo Menschen gepflegt, behandelt und begleitet werden. (pm/lr – Fotos: St. Bernhard Hospital)