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13.07.2026, Lokalredaktion
„Die Vertreter der unterzeichnenden Fraktionen unterstützen die Erklärung der Braker Parteien und Fraktionen sowie von Bürgermeister Michael Kurz vom 11. Juli 2026. Die Vertreter der Fraktionen fordern den SPD UB-Vorsitzenden und Landratskandidaten Nils Humboldt auf, sich eindeutig und öffentlich von den Äußerungen des SPD-Bürgermeisterkandidaten in Brake zu distanzieren.
Herr Humboldt hätte die Chance gehabt dem amtierenden Braker Bürgermeister Michael Kurz auf der Demonstration das Wort zu geben, hat dieses aber unterlassen, so dass der ggf. gut gemeinte Ansatz der Demonstration in ein völlig falsches Fahrwasser geraten ist. Ein Redeverbot für den amtierenden Bürgermeister der Stadt Brake sowie unhaltbare Fakten zur Krankenhausfinanzierung gepaart mit dem Vorwurf der Lüge an alle Mitglieder des Braker Stadtrates, sind unter Demokraten kein Mittel zur Vertrauensbildung.
Es hätte bei der Demo in Brake um die Menschen gehen müssen, die von den Ereignissen betroffen sind. Stattdessen wurde die Demonstration für Wahlkampfzwecke genutzt. Die Betroffenen verdienen Mitgefühl, Respekt und eine Stimme – keine politische Inszenierung. Eine überparteiliche Demonstration, bei der die Betroffenen und das Thema im Mittelpunkt stehen, wäre der Situation gerecht geworden.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des St. Bernhard Hospitals in Brake brauchen Lösungen, an denen politisch gearbeitet wird. Nur diese helfen eine stabile Gesundheitsversorgung in der gesamten Wesermarsch zu erhalten. Landrat Stephan Siefken und einzelne Vertreterinnen und Vertreter der im Kreistag vertretenden Parteien sind in Gesprächen mit dem Land und anderen Trägern, um dieses Ziel zu erreichen.“ (pm/(lr)
CDU Kreistagsfraktion Wesermarsch – Torsten Lange
FDP Kreistagsfraktion Wesermarsch – Manfred Wolf