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28.07.2026, Lokalredaktion
Mit Nicole Eilers hat das Diakonische Werk Wesermarsch seit dem 1. Juli 2026 eine neue Leitung gewonnen, die langjährige Erfahrung aus der sozialpädagogischen Praxis, fundierte Beratungskompetenz und ein ausgeprägtes Verständnis für die Herausforderungen moderner Sozialarbeit vereint. Die Leitungsstelle umfasst zentrale Aufgabenfelder wie Sozialberatung, Schuldnerberatung, mobile Hospizarbeit, Trauerbegleitung sowie die Koordination ehrenamtlicher Angebote – Bereiche, in denen Eilers bereits umfassende berufliche Expertise mitbringt.
Breite fachliche Erfahrung aus Kita‑Leitung und systemischer Beratung
Nicole Eilers stammt aus dem Bereich der Kindertagesstättenarbeit und war viele Jahre als Leitung eines heilpädagogischen Kindergartens tätig. In dieser Funktion begleitete sie Familien mit vielfältigen Unterstützungsbedarfen, führte Beratungsgespräche und arbeitete eng mit Eltern, Fachkräften und Kooperationspartnern zusammen.
Ihre Ausbildung zur systemischen Familienberaterin bildet dabei das Fundament ihres professionellen Ansatzes: ressourcenorientiert, strukturiert und stets auf Augenhöhe. Dieser systemische Blick prägt auch ihre Arbeit in der Sozialberatung, in der sie Menschen mit sehr unterschiedlichen Lebenslagen begleitet – von akuten finanziellen Problemlagen bis hin zu komplexen familiären Belastungssituationen.
Beratungskompetenz für eine moderne Diakonie
Nicole Eilers bringt ein klares Verständnis dafür mit, wie wichtig niedrigschwellige und ganzheitliche Beratung ist. In ihrer bisherigen Tätigkeit hat sie intensiv mit Menschen gearbeitet, die zunächst Hemmschwellen überwinden müssen, bevor sie Unterstützung annehmen können.
Ihre Stärke liegt darin, Gesprächssituationen zu öffnen, Vertrauen aufzubauen und komplexe Themen verständlich zu strukturieren. Damit setzt sie einen professionellen Standard, der für die Arbeit des Diakonischen Werkes Wesermarsch zentral ist.
Engagement für Ehrenamt und Netzwerkarbeit
Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Ehrenamtskoordination. Sie betont die Bedeutung freiwilligen Engagements für den Sozialstaat und bringt selbst langjährige Erfahrung aus der Jugend‑ und Gemeindearbeit mit.
Nicole Eilers ist überzeugt, dass die Qualität diakonischer Arbeit wesentlich davon abhängt, wie gut Ehrenamtliche begleitet, geschult und eingebunden werden. Dazu gehört für sie auch die Weiterentwicklung bestehender Angebote – etwa Seniorenkreise, Fortbildungen oder Begegnungsformate – sowie die Stärkung der Zusammenarbeit mit Kirchengemeinden und kommunalen Partnern.
Professionelle Weiterentwicklung zentraler Arbeitsfelder
In ihrer neuen Rolle wird Eilers die bestehenden Angebote des Diakonischen Werkes weiter ausbauen und fachlich vertiefen. Ihr Fokus liegt darauf, diese Angebote fachlich zu stärken, strukturell weiterzuentwickeln und für die Menschen in der Wesermarsch noch besser zugänglich zu machen. (Foto und Text: Kerstin Seeland)