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15.02.2026, Lokalredaktion
In der Hohewurthstraße, in Lemwerder, kam es am Sonnabend, 14. Februar 2026, gegen 19 Uhr, zu einem Brand, in dessen Folge ein Carport mit integriertem Abstellraum vollständig zerstört wurde.
Nachdem ein Bewohner den Brand per Notruf gemeldet hatte, stand der hölzerne Satteldach-Carport mit Abstellraum bei Eintreffen der alarmierten Feuerwehr- und Polizeikräfte bereits in Vollbrand.

Die vier Bewohner im Alter zwischen 26 – 69 Jahren hatten bereits eigenständig und unverletzt das Haus verlassen. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da im Brandobjekt gelagerte Gasflaschen, Feuerwerkskörper sowie Benzinkanister wiederholt explodierten und die Einsatzkräfte dadurch zusätzlich gefährdet wurden. Mit mehreren C- und B-Rohren gelang es den Feuerwehrkräften jedoch, den Brand am Wohnhaus auf einen kleineren Bereich des Dachstuhls zu begrenzen und so einen Totalverlust des Gebäudes zu verhindern. Der Schuppen brannte vollständig nieder.
Mehrere Atemschutztrupps kamen sowohl im Innen- als auch im Außenangriff zum Einsatz. Erschwerend wirkte zudem die enge Bebauung im betroffenen Wohngebiet, wodurch lange Schlauchleitungen verlegt werden mussten. Im Einsatz befanden sich die Feuerwehren Lemwerder, Altenesch und Bardewisch, der Gemeindebrandmeister Lemwerder, die Drehleiter aus Ganderkesee (Landkreis Oldenburg), der Rettungsdienst, die Polizei sowie die Kreisfeuerwehr Wesermarsch mit dem Abrollbehälter Service.
Durch den Löscheinsatz konnte ein Übergreifen auf das Haus sowie einen angrenzenden Geräteschuppen verhindert werden.

Der Brandursprung ist in dem Abstellraum des Carports anzunehmen, wobei die Brandursache z. Zt. ungeklärt und Gegenstand der weiteren polizeilichen Ermittlungen ist. Während der Carport samt Abstellraum vollständig zerstört wurde, weisen das Haus sowie der Geräteschuppen Schäden insbesondere durch die Strahlungshitze aber auch die Brandbekämpfung (Suche nach Glutnestern) auf. Das Haus ist weiterhin bewohnbar.

Genaue Angaben zur Schadenshöhe sind nicht möglich. Als erste Schätzung wird ein mittlerer fünfstelliger Betrag angenommen. (pm/lr – Fotos: Kreisfeuerwehr)