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22.01.2026, Lokalredaktion
Am Mittwoch, 21. Januar 2026, gegen 15:30 Uhr, wurde ein Carportbrand in der Ulbersstraße, im Ortsteil Kleinensiel, in Stadland, gemeldet. Die eintreffenden Beamten fanden das Carport vor, wie es bereits im Vollbrand stand.
Zur Einsatzstelle rückten die Feuerwehren Rodenkirchen, Schwei und Esenshamm aus. Insgesamt waren 54 Einsatzkräfte an den Maßnahmen beteiligt. Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle wurde zunächst eine umfassende Lageerkundung durchgeführt. In der Folge leiteten die Einsatzkräfte die erforderlichen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, Schadenbegrenzung sowie zur Sicherung des betroffenen Bereichs ein.

Im Verlauf des Einsatzes stellte sich heraus, dass neben dem Carport auch zwei dort abgestellte Pkw beschädigt wurden. Eine weitere Ausbreitung des Schadensereignisses auf angrenzende Objekte konnte durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden.
Zur medizinischen Absicherung der eingesetzten Kräfte sowie möglicher Betroffener befand sich der Rettungsdienst des Landkreises Wesermarsch an der Einsatzstelle. Zusätzlich unterstützte die Johanniter-Unfall-Hilfe, Ortsverband Stadland, den Einsatz. Verletzt wurde jedoch niemand. Die Polizei übernahm die Absperrung der Einsatzstelle und leitete die notwendigen Ermittlungen ein.
Der Einsatz dauerte insgesamt drei Stunden. Nach Abschluss aller feuerwehrtechnischen Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
Neben dem brennenden Carport wurden durch die enorme Wärmeentwicklung zwei geparkte Pkw beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 70.000 Euro geschätzt.
Die Polizei beschlagnahmte den Brandort und leitete Ermittlungen zur Brandursachenklärung ein. Nach derzeitigem Ermittlungsstand könnte das Zündeln mit Wunderkerzen im Bereich gelagerter Pappe brandursächlich gewesen sein.
Angaben zur Ursache des Schadensereignisses sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens können derzeit noch nicht gemacht werden und sind Gegenstand der laufenden polizeilichen Ermittlungen. (pm/lr – Fotos: Björn Nölscher/FF Rodenkirchen)