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21.02.2026, Lokalredaktion
Auf Initiative der Landtagsabgeordneten Karin Logemann fand ein intensiver Austausch zu den Potenzialen des Projekts „Schulwälder gegen Klimawandel“ in der Gemeinde Berne statt. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stiftung Zukunft Wald, Landrat Stephan Siefken, Bürgermeister Hartmut Schierenstedt, der Gemeindeverwaltung sowie Vertreterinnen und Vertretern der Schulen in Berne wurden konkrete Perspektiven für ein mögliches Schulwaldprojekt vor Ort erörtert.
Zum Auftakt begrüßte Initiatorin Karin Logemann die Anwesenden: „Der Klimaschutz beginnt vor Ort – und am besten dort, wo junge Menschen Verantwortung übernehmen und Natur unmittelbar erleben können“, betonte Logemann.
Im Anschluss stellte Elisabeth Hüsing, Direktorin der Stiftung Zukunft Wald, die Arbeit der Stiftung und das Projekt „Schulwälder gegen Klimawandel“ vor. Im Mittelpunkt steht das Konzept des „Grünen Klassenzimmers“: Außerschulische Lernorte machen Natur unmittelbar erfahrbar und verbinden Umweltbildung mit praktischem Klimaschutz. Schülerinnen und Schüler pflanzen standortgerechte und vielfältige Baumarten, übernehmen Verantwortung für „ihren“ Wald und erleben Teamarbeit ganz konkret.
Das Projekt ist mehrfach ausgezeichnet: als offizielles Projekt der UN-Dekade für Biologische Vielfalt sowie mit der Nationalen Auszeichnung für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Bundesweit wurden bereits über 90 Schulwälder gemeinsam mit mehr als 170 Bildungseinrichtungen umgesetzt, an denen über 80.000 Kinder beteiligt waren.
In der anschließenden offenen Diskussion wurden die Potenziale eines Schulwaldes in der Gemeinde Berne intensiv ausgelotet. Seitens der Schulen wurde großes Interesse signalisiert. Als möglicher Standort wurde eine Fläche hinter der Comenius-Schule Berne in Betracht gezogen.
Darüber hinaus wurden organisatorische Rahmenbedingungen, Fragen der Zusammenarbeit zwischen Schulen, Schulträgern, Stiftung und Politik und anderen Akteuren. Einigkeit bestand darin, dass ein solches Projekt nur im engen Schulterschluss aller Beteiligten erfolgreich umgesetzt werden kann.Perspektivisch kann die Realisierung eines Schulwaldes in Berne im November 2026 angestrebt werden. „Ein Schulwald ist eine Investition in unsere Zukunft – ökologisch wie pädagogisch. Ich freue mich, dass wir hier in Berne auf so großes Engagement und Offenheit stoßen“, so Karin Logemann abschließend. (pm/lr – Foto: Daniel Bielefeld)
Titelfoto: von links – Bettina Weniger, Schulleiterin Comenius Schule Berne, Marieke Arcadi, Schulleiterin Grundschule Ganspe, Landrat Stephan Siefken, Söhnke Ehmen, Schulleiter Louis Koopmann Oberschule,
Selim Karaca, Fachbereichsleiter Bürger- und Innere Verwaltungsdienste Gemeinde Berne, Hartmut Schierenstedt, Bürgermeister Gemeinde Berne, Karin Logemann, Anke Egenhoff, Fachbereichsleiterin Finanzen, Wahlen und Personenstand Gemeinde Berne und Elisabeth Hüsing, Direktorin Stiftung Zukunft Wald