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03.10.2026, Lokalredaktion
Die CDU Berne begrüßt die Entscheidung der Fährgesellschaft Bremen-Stedingen (FBS), die geplante vollständige Streichung der Nachtfahrten auf der Verbindung Berne-Farge zunächst auszusetzen und den tatsächlichen Bedarf erneut zu prüfen.
„Wir sind über diese Entwicklung sehr erfreut. Sie zeigt, dass die Auswirkungen auf Beschäftigte, Pendler und Unternehmen ernst genommen werden“, erklärt die CDU Berne. Gleichzeitig sei klar, dass damit nicht alle Herausforderungen gelöst seien. Die wirtschaftliche Situation der FBS bleibe angespannt, zugleich müsse die Verbindung zwischen Berne und Bremen-Nord auch künftig verlässlich und leistungsfähig bleiben. Den Blick auf veränderte Verkehrsströme, Notfallversorgung, aber auch alternative Verkehrsmittel dürfen dabei nicht außer Acht gelassen werden.
„Die wirtschaftliche Entwicklung in Berne und Bremen-Nord muss anbindungsfähig bleiben. Unternehmen, Beschäftigte und Pendler auf beiden Seiten der Weser brauchen verlässliche Verbindungen, auch für die medizinische Notfallversorgung“, so Eike Rulfs, Fraktionsvorsitzender der CDU Berne.
Auch für die Belegschaft bedeutet die neue Entwicklung zunächst ein Stück Planungssicherheit. In Gesprächen mit Teilen der Beschäftigten haben die künftigen CDU-Fraktionsmitglieder Alexandra Gloystein und Björn Thümler MdL, zugleich Mitglied des FBS-Aufsichtsrates, deutlich wahrgenommen, wie wichtig verlässliche Perspektiven sind. Gerade jüngere Mitarbeitende wollten langfristig planen können. Zugleich sei der Wunsch nach einer besseren Einbindung der Belegschaft und nach transparenterer Kommunikation deutlich geworden.
„Das unterstützen wir ausdrücklich. Veränderungen müssen wirtschaftlich tragfähig sein, aber sie sollten gemeinsam mit den Menschen entwickelt werden, die den Fährbetrieb jeden Tag am Laufen halten“, erklären Gloystein und Thümler.
Die CDU Berne sieht die erneute Prüfung deshalb als wichtigen Schritt. Ziel müsse eine Lösung sein, die Wirtschaftlichkeit, Verkehrsbedürfnisse und die Interessen der Beschäftigten miteinander verbindet. Bis zum Abschluss der Prüfung wird der Nachtverkehr nach Angaben der FBS zunächst in seiner bisherigen Form fortgeführt. (pm/lr – Foto: CDU Berne)
Eike Rulfs, Björn Thümler MdL, Alexandra Gloystein