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03.06.2026, Lokalredaktion
Die bereits im Mai angekündigte Erneuerung von Radweg und Fahrbahn entlang der B212 (alt) zwischen der Einmündung Eichenstraße und der Feldmarkstraße tritt nun sichtbar in ihre nächste Phase. Wie Wesermarsch Aktuell berichtete, sollten die Maßnahmen vor allem der Verkehrssicherheit dienen und die in die Jahre gekommene Strecke grundlegend modernisieren.

Doch bevor die eigentlichen Bauarbeiten begannen, machten zunächst Absperrbaken und Verbotsschilder auf die bevorstehenden Einschränkungen aufmerksam. Besonders betroffen sind derzeit die Anwohnerinnen und Anwohner aus den Bereichen Glüsinger Hellmer und Am Umfluter. Für sie wurde die sichere Querung der Camper Straße über die Fußgängerampel am Camper Brückenweg vollständig gesperrt – und das über mehrere Tage hinweg, obwohl in diesem Abschnitt noch keinerlei Bautätigkeiten stattfanden.

Für viele Familien, insbesondere für Schulkinder, stellt diese Sperrung eine erhebliche Herausforderung dar. Der gewohnte und sichere Schulweg ist damit vorübergehend nicht nutzbar. Auch andere Verkehrsteilnehmer ohne Auto müssen aktuell deutliche Umwege in Kauf nehmen.

Zwar ist für die Anwohner nachvollziehbar, dass die Koordination von Bauarbeiten in einem so sensiblen Bereich – mit Schule, Kindergarten und Sporthalle in unmittelbarer Nähe – eine komplexe Aufgabe darstellt. Dennoch sorgt die aktuelle Verkehrsführung für Kritik. Denn wer sich an die ausgeschilderten Verbote hält, ist als Anlieger, ohne Auto, faktisch von der direkten Erreichbarkeit wichtiger Einrichtungen abgeschnitten.
Die Anwohner hoffen nun auf eine zügige Anpassung der Maßnahmen, damit Sicherheit und Erreichbarkeit wieder in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. (Text: Kerstin Seeland, Fotos: Franz Bittner)