Sie können uns unterstützen

16.02.2026, Lokalredaktion
Viele Spuren hat Jörg „Schnabel“ Beyer bei der Spielvereinigung Berne nach fast einem halben Jahrhundert Vorstandsarbeit – 24 Jahre davon als 1. Vorsitzender – hinterlassen. Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung trat Jörg Beyer, wie angekündigt, nicht mehr zur Wahl an. „Es waren nicht immer einfache Entscheidungen. Wir sind auch durch Täler gegangen und haben uns die Köpfe heißgeredet. Aber wir haben am Ende immer alle Entscheidungen gemeinsam getroffen“, blickte Holger Bothe lobend auf die letzten sechs Jahre zurück, die er als 2. Vorsitzender gemeinsam mit Beyer im Vorstand des Vereins arbeitete. Mit einem Reisegutschein, Präsenten und einem Video, in dem ihm Politiker oder Mitglieder befreundeter Vereine mit Grußbotschaften für sein Engagement dankten, wurde dem scheidenden Vorstandsmitglied, das natürlich auch weiterhin im Verein aktiv bleiben wird, für sein Engagement gedankt.

Doch vor den anstehenden Wahlen blickte Beyer erst noch einmal auf die vergangenen Monate, in denen das 75-jährige Jubiläum groß gefeiert wurde oder knapp verpasste Aufstiege gab, zurück. Alle Altersklassen konnten gemeldet werden. Viel hat der Verein seit 2021 auch – beispielsweise in ein neues Dach, die Flutlichtanlage, das Vereinsheim oder die Terrasse investiert. In diesem Jahr steht die Renovierung der Duschräume an, hieß es.
Das ehemalige Vorstandsmitglied Bernd Fromm mahnte an, sich frühzeitig Gedanken um die Erneuerung des Kunstrasenplatzes zu machen. Eine Verlegung, wie von der Gemeinde angedacht, sei jedoch nicht finanzierbar, sagte er. Holger Bothe, der bei den anstehenden Wahlen zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde, schätzte, dass der Platz noch rund vier bis fünf Jahre bespielbar sei.
Leif Meinardus, vor kurzem vom Kreis Weser, Jade, Hunte mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet, übernahm das Amt des 2. Vorsitzenden, André Burkert bleibt Geschäftsführer, Michael Kranz Kassenwart und Axel Pohl Schriftführer.
Neben Training und Spielen ist am 17. April 2026 erstmals ein Walking-Fußball-Event geplant. Der Gehfußball ist für weniger sportliche Menschen gedacht und wird von fünf- bis siebenköpfigen Teams mit kleineren Toren auf einem kleineren Feld gespielt. Mit immer einem Fuß auf der Erde darf nur gegangen werden. Bälle dürfen nicht höher als einen Meter fliegen, Grätschen und Körperkontakt sind verboten und der Torbereich darf nicht betreten werden. (Fotos und Text: Gabriele Bode)
Titelfoto: von links – Axel Pohl, Michael Kranz, Holger Bothe, Jörg „Schnabel“ Beyer, Leif Meinardus und André Burkert