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01.05.2026, Lokalredaktion
Seit zwei Jahren gibt es das Reparatur Café in Brake. „Inzwischen kommen 9 bis 10 Kunden pro Termin und lassen dort verschiedenste Sachen von den Spezialisten reparieren“, sagt Lea Grotjohann. Inzwischen sind es nicht mehr nur ältere Bürgerinnen und Bürger, die diesen Service sehr schätzen, sondern auch jüngere Menschen, für die das Thema Nachhaltigkeit im Alltag auch sehr wichtig ist.
„Ich freue mich sehr, dass die LzO diese Initiative unterstützt und 300 Euro für den neuen Werkzeugtrolley gespendet hat – inzwischen ist er bereits angeschafft und im Einsatz. Das Reparatur‑Café ist für mich eine wichtige Einrichtung in unserer Stadt, weil hier Nachhaltigkeit ganz praktisch gelebt wird, gerade im technischen Bereich. Mein herzlicher Dank gilt allen Ehrenamtlichen, die dieses Angebot möglich machen, und der Caritas, die das Reparatur‑Café aufgebaut hat“, sagt Brakes Bürgermeister Michael Kurz.
Inzwischen verfügt die 10 Reparateure auch über jede Menge technisches Equipment, ihnen fehlt jedoch auch noch ein Trenntrafo, eine Popnietenzange, eine Presszange für Kabelverbinder, Schraubzwingen, einen Heißluftföhn und einiges an Klein- und Verbrauchsmaterial. Wer also noch solche Dinge übrig, ist herzlich eingeladen, diese zu einem der nächsten Termine mitzubringen.
Die Besucher werden auch bei den monatlichen Terminen immer mit leckerem Kuchen und Kaffee versorgt. Drei Frauen sind es inzwischen, die Monat für Monat dafür engagieren. Viele Menschen nutzen die Gelegenheit, einfach einmal vorbeizuschauen, Kaffee und Kuchen gegen eine Spende zu genießen, zu plaudern und einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen.
Die Initiative, vor zwei Jahren das Reparatur Café in Brake zu gründen, ging von Gerd Krämer aus. Zuvor war er mit seiner Frau öfter in Nordenham, im Mehrgenerationenhaus. Dort gab es ein solches Reparatur Café schon länger. Er dachte sich, man könne dies auch in Brake initiieren. Nachdem er Ralf Bunten von der Caritas überzeugen konnte, wurde Ende April dann mit der Umsetzung der Idee begonnen. Im Gemeindehaus wurden geeignete Räumlichkeiten gefunden.
Beim ersten Termin startete das Team mit fünf Ehrenamtlichen, nach und nach kamen noch mehrere hinzu. „Es läuft, ich bin sehr zufrieden, es ist ein tolles Projekt und macht viel Spaß“, bringt es Lea Grotjohann auf den Punkt. Inzwischen wurde auch schon ein 3-D-Drucker angeschafft, mit dem Kleinteile, wie beispielweise Halterungen für eine Nintendo-Konsole gefertigt wurden. (Fotos und Text: Kerstin Seeland)