
Brake – Achtung: E-Mails von „COEO-INKASSO“
07.10.2025, Lokalredaktion
Bei der Stadt Brake (Unterweser) sind vermehrt Anfragen bezüglich erhaltener E-Mails von „COEO-INKASSO“ eingegangen, welche angeblich im Auftrag der Stadt Brake (Unterweser) handelt. Bitte reagieren Sie nicht auf solche E-Mails.
Die Stadt Brake (Unterweser) arbeitet in keinem Fall mit einem Inkassounternehmen zusammen und lässt auch auf diese Weise keine Bußgelder etc. eintreiben. Im Falle des „COEO-INKASSO“ handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um eine Betrugsmasche. Bitte melden Sie direkt der Polizei diese Vorfälle. (pm/lr)
So erkennen Sie eine Fake-Inkasso-Mail
1. Druck und Drohungen
- Formulierungen wie „Letzte Mahnung“, „Gerichtliche Schritte“, „Pfändung steht bevor“ sollen Angst machen.
- Seriöse Inkassounternehmen formulieren sachlich und geben angemessene Fristen.
2. Unklare oder falsche Forderung
- Du erkennst die Forderung nicht oder hast nie etwas bestellt?
- Es fehlen konkrete Angaben wie Rechnungsnummer, Gläubiger oder Vertragsdetails.
3. Fehlende oder gefälschte Kontaktdaten
- Keine Telefonnummer, keine ladungsfähige Anschrift, keine Website.
- E-Mail-Adresse wirkt unseriös (z. B. „inkasso-coeo@webmail.ru“ statt „@coeo-inkasso.de“).
4. Zahlungsaufforderung per Link oder QR-Code
- Sie sollen direkt über einen Link oder eine App zahlen? Finger weg!
- Seriöse Unternehmen geben Ihnen ein offizielles SEPA-Konto und keine dubiosen Zahlungswege.
5. Rechtschreibfehler und schlechtes Deutsch
- Viele Tippfehler, holprige Formulierungen oder maschinell übersetzte Texte sind ein Warnsignal.
6. Keine vorherige Mahnung
- Inkasso kommt nie „aus dem Nichts“. Es muss vorher mindestens eine Mahnung vom Gläubiger gegeben haben.
7. Anhang oder Link zur „Rechnung“
- Öffne niemals Anhänge oder Links, wenn Du unsicher bist – sie könnten Schadsoftware enthalten.