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04.08.2025, Lokalredaktion
Das 17. Braker Binnenhafenfest ist vorbei und hinterlässt gemischte Eindrücke. Bereits im Vorfeld stand das Organisations-Team des Brake Tourismus und Marketing vor Herausforderungen: Die Sperrung der Schleuse und das anhaltend schlechte Wetter zwangen zu Improvisationen und neuen Ideen. Pünktlich um 12 Uhr eröffnete der Braker Bürgermeister Michael Kurz dann trotz Allem am Sonnabend, mit 3 Schlägen einer Schiffsglocke das Fest.

Doch schon zu diesem Zeitpunkt war aber absehbar, dass der anhaltende Regen den Samstag buchstäbliche ins Wasser fallen lassen würde. „Wetterbedingt kamen Samstag deutlich weniger Besucherinnen und Besucher als erhofft. „Dazu kam noch, dass einige Aussteller – trotz fester Zusagen und Verträge – entweder erst gar nicht anreisten oder bereits frühzeitig das Fest wieder verließen.“, sagt Marc Wiesenberg, Geschäftsleitung der Braker Touristik, ein wenig bekümmert. „Auch unsere Idee, auf dem Parkplatz der Firma J. Müller einen weiteren Event-Platz als Ersatz für den durch die Sperrung der Schleusen-Überwegung nicht nutzbaren bisherigen Platz einzubringen, erwies sich leider als nicht so gut – so ehrlich muss man sein“, so Wiesenberg weiter. Sonntag als Fest-Rettung.

Mit der Erfahrung aus dem Samstag wurden noch in der Nacht zum Sonntag die Buden und Fahrgeschäfte vom Parkplatz auf den Platz vor dem Restaurant Neptun umgebaut – und diese Maßnahme erwies sich am Sonntag als voller Erfolg. Bereits zum Gottesdienst am Sonntagmorgen kamen um die 50 Menschen. Und auch die Sonne ließ sich endlich sehen, sodass im Laufe des Tages der Festplatz sehr gut gefüllt war.
Spätestens mit den Bands „Consilium“, Soulmen Acoustic“ und „Yasmin Reese“ kam richtig Feier-Stimmung auf und das Publikum vor der Bühne tanzte und sang begeistert mit.

Positive Stimmung trotz negativer Kommentare.
Der Zuspruch der Besucherinnen und Besucher war – gerade am Sonntag – durch Sonnenschein und toller Musiknatürlich sehr gut. Ein wenig enttäuscht zeigt sich Wiesenberg über ein paar negative Kommentare in den sozialen Medien.

„Es freut uns natürlich, dass die Stimmung insgesamt positiv war. Ich finde es nur schade, dass einige wenige das Fest in den sozialen Medien förmlich zerreißen ohne zu wissen, welch großen Aufwand wir alle in so ein Fest stecken. Konstruktive Kritik ist für uns als Verein sehr wichtig, denn nur so können wir es besser mache, aber Kommentare wie „alles war schlecht“ bringen uns weder weiter, noch tragen sie dazu bei, dass die Motivation der vielen ehrenamtlichen Helfenden, ohne die so ein Fest überhaupt erst möglich gemacht wird, steigt. Neue Mitglieder mit frischen Ideen sind aber selbstverständlich stets willkommen“. (pm/lr)