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01.02.2026, Lokalredaktion
Noch ein letztes Mal hatten Interessierte am Sonnabend, 31. Januar 2026, die Gelegenheit, einen Blick auf das 2012 geschlossene Freibad zu werfen. Inzwischen hat sich die Natur großflächig das Bad zurückerobert. Nachdem viele Jahre über den Fortbestand in vielfältiger Weise diskutiert wurde, wird das ehemalige Freibadgelände in naher Zukunft eine neue Gestalt annehmen. Davon berichtete auch Michel Czerny vom Bauamt, der die Besucher durch das Bad führte.


Bei vielen Besucherinnen und Besuchern weckte der Gang über das Freibadgelände – alles war jedoch nicht freigegeben – Erinnerungen an Kinder- und Jugendtage, die, vor allem in den Ferien, im Freibad verbracht wurden. „Und natürlich an die leckeren Pommes“, wie sich auch viele erinnerten.


Nach einem Gang über das Freigelände nutzten viele Besucherinnen und Besucher auch die Möglichkeit, sich im Stadtbad Café aufzuwärmen und sich mit Speisen und Getränken zu versorgen, während im Hintergrund ein Film über das Freibadgelände lief.


Mit dem Projekt „Klimapark (Schwammstadt) Brake“ entsteht ein zukunftsweisendes Naturbad, dessen Wasserbedarf größtenteils durch gesammeltes Regenwasser aus umliegenden öffentlichen Gebäuden und Flächen gedeckt wird.


Neben dem Naturbad wird ein barrierefreier Erholungsraum für alle Generationen geschaffen – ein Ort der Begegnung, Bewegung und Bildung. Das Projekt steht für ökologische Innovation und soziale Verantwortung und wird in enger Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie dem Landkreis umgesetzt. Besonders in Hinblick auf Ganztagsschulen und Sportangebote wird die neue Infrastruktur eine wichtige Rolle spielen.


Mit dem Klimapark entsteht ein multifunktionaler Raum, der ökologische Resilienz mit sozialem Zusammenhalt verbindet – ein Ort, der nicht nur dem Klimaschutz dient, sondern auch dem Miteinander in der Stadtgesellschaft.

Der parlamentarische Staatssekretär Dennis Rohde überreichte am Mittwoch, 20. August 2025 den Zuwendungsbescheid mit einer Fördersumme von 5.419.872 Euro an Bürgermeister Michael Kurz. Mehr als vier Jahre hat es von der ersten Antragstellung am 6. Juli 2021 gedauert. (Fotos und Text: Kerstin Seeland)
Besucherin und Leserin Susanne Briddigkeit hatte an diesem Tag auch noch Fotos aus einer Zeit dabei, als das Bad noch geöffnet war.