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17.09.2026, Lokalredaktion
„Die Golzwarder Bürgerinitiative (BI) begrüßt, dass das Thema „Hafenzubringer“ noch vor der Wahl öffentlich aufgegriffen wurde. Zu lange wurde über die Verkehrsbelastung in drer Ortschaft gesprochen, ohne dass daraus die notwendigen konkreten Schritte entstanden sind.
Viele der jetzt angesprochenen Punkte sind keineswegs neu. Die BI setzt sich bereits seit Jahren dafür ein, diese Themen voranzubringen und Lösungen zu entwickeln. Deshalb begrüßt die BI ausdrücklich, dass nun auch ein Schreiben an den niedersächsischen Ministerpräsidenten Lies übergeben wurde.
Entscheidend ist aber, was nach der Wahl passiert. Wir erwarten vom neu gewählten Stadtrat und von der neuen Bürgermeisterin bzw. dem neuen Bürgermeister, dass das Thema Hafenzubringer nicht wieder von der Tagesordnung verschwindet. Es reicht nicht, kurz vor der Wahl über das Problem zu sprechen. Danach muss gehandelt werden.
Dabei darf die Stadt die Verantwortung nicht allein tragen. Eine Lösung muss auf breiter Ebene und gemeinsam mit den ansässigen Hafenbetrieb, NPorts, Landkreis Wesermarsch und dem Land Niedersachsen vorangetrieben werden. Alle Beteiligten müssen an einen Tisch, um konkrete nächste Schritte zu vereinbaren.
Uns ist bewusst, dass ein solches Vorhaben nicht von heute auf morgen umgesetzt werde. Aber lange genug gewartet wurde bereits. Was wir nicht akzeptieren können, ist, dass das Thema erneut in einer Schublade verschwindet und erst Jahre später wieder hervorgeholt wird.
Die Verkehrsbelastung in unserer Ortschaft wird nicht dadurch geringer, dass man das Problem vertagt. Deshalb muss jetzt ein verbindlicher Prozess angestoßen werden.
Der Hafenzubringer darf kein Wahlkampfthema bleiben – es muss zu einem konkreten politischen Auftrag werden.“
Wilfried Albers – Golzwarder Bürgerinitiative (pm/lr – Foto: Kerstin Seeland)