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08.02.2026, Lokalredaktion
„Ziel des Benefizkonzertes ist es, Menschen zusammenzubringen und Barrieren abzubauen. Wir möchten insbesondere Menschen aus sozialen Einrichtungen, ehrenamtlich Engagierten sowie Personen in herausfordernden sozialen Lebenslagen den Zugang zu kultureller Teilhabe ermöglichen und ihnen einen gemeinsamen, positiven Konzerterlebnisraum eröffnen“, so beschrieben es die Harrier Hafensänger, warum sie ein Benefizkonzert geben.

Dazu eingeladen hatten sie für ihren ersten großen Auftritt im Centraltheater Brake, am Freitagabend, Freunde, Familien, Bekannte und Sponsoren eingeladen. Auch Vertreter von ehrenamtlich aktiven Vereinen genossen am Freitag einen Abend in entspannter und humorvoller Atmosphäre.
Landrat Stephan Siefken hielt ein Grußwort, in dem er auch auf das Thema Inklusion einging.
Die Bühne beim Centraltheater schien fast schon zu knapp zu sein, so viele Harrier Hafensänger drängten sich dort. Unter der musikalischen Leitung von Patrick Ahlers sangen sie unter anderem „Ein Hoch auf uns“ von Andreas Bourani, deutsche Klassiker wie „Marmor, Stein und Eisen bricht“, von Drafi Deutscher und „Hoch im Norden“ von Santiano und „Junge“ von den Ärzten. Dabei kommt es den Sängern nicht unbedingt darauf an, immer die richtige Note zu treffen, es geht einfach um das Gemeinschaftsgefühl, das entsteht, wenn zusammen gesungen wird. Und wenn dann auch noch das Publikum mit einstimmt, dann ist einfach alles perfekt.
Auf die Frage warum sie das alles machen, erklärte Patrick Ahlers, dass es allen Spaß macht und dass die Harrier Hafensänger etwas verändern wollen und vor allem in jedem Einzelnen, der mitmacht. „Es geht uns gut, seit es diesen Chor gibt.“ Gemeinschaft, Nähe und das Gefühl, gemeinsam etwas zu erleben prägt den Chor mit seinen Mitgliedern seit der Gründung im Sommer 2025.
Zugaben und minutenlanger Applaus war der Dank des Publikums, das den Abend und das Konzert „einfach geil“ fanden. (Text: Kerstin Seeland, Fotos: Madita Hessler)