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19.05.2026, Lokalredaktion
Niedersachsen Ports (N-Ports) tätigt Millionen-Investitionen am Braker Hafen. Geschäftsführer Holger Banik, Niederlassungsleiter Christian Helten und seine Stellvertreterin, Franziska Walther, stellten 7,9 Millionen für die Infrastruktur und 8,7 Millionen für Instandhaltung am Braker Hafen für 2026 vor. E
Es ist erfreulich, dass am Braker Hafen investiert wird und dadurch ja auch Arbeitsplätze erschaffen und gesichert werden. Aber sollte da nicht auch einmal nach zig Jahren Ausbau und Neubau am Hafen, an die Infrastruktur zum Hafen gedacht werden?
Seit zig Jahren sind Liegeplatzerweiterungen und neue Lagerflächen von unserem Stadtrat genehmigt worden, ohne dass daran gedacht wurde, dass diese Erweiterungen auch den Zu – und Abflussverkehr zum Hafen mit Schwerlastverkehr durch Weser und Raiffeisenstraße stetig angestiegen ist. Jetzt soll auch noch der dritte Liegeplatz am Niedersachsenkai im Jahr 2027 mit Abschluss in 2028 dazu kommen.
Folgerichtig bringt diese Maßnahme mit der Schaffung neuer Lagerflächen (auch militärische Güter sind eingeplant) zusätzlichen Schwerlastverkehr. Diese ganzen Maßnahmen mit der Umsetzung “Boitwarder – Groden“ werden den Schwerlastverkehr durch die Raiffeisenstraße steigern. Wenn dann der Herr Banik noch verkündet, dass er auch für den „Hafenzubringer“ (Golzwarder Spange) ist, aber N-Ports keine Mitfinanzierung vornehmen wird, obwohl es sich hier um eine Landstraße handelt und hier das Land Niedersachsen zuständig ist, kann man dieser Aussage keinen Glauben schenken.
Wenn in nächster Zeit der Stadtrat über die Planungsreife des Boitwarder – Grodens abstimmen wird, dürfte die positive Entscheidung nur gemacht werden, wenn die Planung – und Umsetzung des Hafenzubringers vorrangig festgeschrieben wird.
Um letztendlich eine Lösung, in dem seit über 40-jährigen bestehenden Problems zu bekommen, muss die städtische Politik, der Hafen und N-Ports (Land Niedersachsen) an einen Tisch, um den von allen gewünschten „Hafenzubringer „ zu verwirklichen. (pm/lr – Foto: Kerstin Seeland)
Wilfried Albers