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13.07.2026, Lokalredaktion
Auch wenn unsere Redaktion nicht schriftlich von dem Bürgermeisterkandidaten Vehbi Sentürkler direkt informiert wurde, haben wir Kenntnis davon erlangt, dass dieser, nachdem ihm der SPD Ortsverein Brake, die Unterstützung für den Wahlkampf entzogen und noch am Sonnabend gefordert hat, seine Kandidatur niederzulegen, weiterhin als Bürgermeisterkandidat agieren wird.
Der SPD Ortsverein distanzierte sich ausdrücklich von den öffentlichen Äußerungen Vehbi Sentürklers, die dieser zu Beginn des Demonstrationsmarsches, den er am 11. Juli 2026, organisiert hatte, in Richtung Stadtrat getätigt hat. Dort hatte er angeführt, dass der Stadtrat die Bürgerinnen und Bürger, im Hinblick auf die Schließung des St. Bernhard Hospitals, belogen habe.
Jetzt, nachdem zahlreiche Stadtratsmitglieder, Bürgermeister Michael Kurz und selbst die Kreistagsfraktionen der CDU und FDP also auch der SPD-Landratskandidat Nils Humboldt sich geäußert und deutliche Worte für diesen „Auftritt“ fanden und sich von den Worten distanzierten, kommt Vehbi Sentürkler mit Entschuldigungen, dass er emotional aufgewühlt, angesichts der Schließung, des St. Bernhard Hospitals, gewesen sei.
Dennoch hält Vehbi Sentürkler an seiner Kandidatur fest. Wahlrechtlich gesehen kann es jetzt keine Änderung mehr geben. Die Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am 13. September 2026 sind gesetzt.
Wie geht es jetzt weiter?
Rechtlich bleibt Vehbi Senktürkler Kandidat. Sein Name steht auf dem Stimmzettel, und er kann weiterhin gewählt werden. Die für ihn dann abgegebenen Wählerstimmen sind also gültig. Kommt er auf die erforderliche Mehrheit, wäre er gewählt. Allerdings kann er die Wahl ablehnen bzw. die Annahme der Wahl. (Foto und Text: Kerstin Seeland)