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05.01.2026, Lokalredaktion
Daniel Jochens wurde 1978 in Brake geboren und lebt dort seit seiner Kindheit. Er ist in Brake aufgewachsen, zur Schule gegangen und hat dort seine Ausbildung zum Energieelektroniker im damaligen niedersächsischen Hafenamt abgeschlossen. Nach der Ausbildung leistete er seinen Dienst bei der Bundeswehr mit Stationen in Holland und Aurich. Anschließend begann er beruflich in Hude, für zwei Jahre bei den Amazone-Werken und entschied sich danach für eine umfassende Weiterbildung am Bundes-Technologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik in Oldenburg. Dort erwarb er zahlreiche Qualifikationen, unter anderem als Fachplaner für Elektro- und Informationstechnik sowie im Bereich Betriebswirtschaft.
2015 startete Daniel Jochens seine berufliche Laufbahn bei seinem heutigen Arbeitgeber Kronos Titan, zunächst in der Werkstatt. Von dort entwickelte er sich kontinuierlich weiter: erst zum stellvertretenden Werkstattleiter, dann zum stellvertretenden Betriebsingenieur und schließlich zu einer Führungsposition mit Verantwortung für mehrere Abteilungen. Heute leitet er den gesamten Bereich Elektrotechnik einschließlich Steuerungs- und Regeltechnik. Parallel dazu absolvierte er Fortbildungen in Personalführung und Personalmanagement und führt inzwischen nicht nur Mitarbeitende, sondern auch Führungskräfte.
Er hat seinen politischen Einstieg bewusst anders gestaltet als viele andere. Ihm war es wichtig, die Menschen mitzunehmen und ihnen verständlich zu machen, was Kommunalpolitik eigentlich bedeutet. In Gesprächen mit Freunden stellte er fest, dass viele gar nicht wussten, warum bestimmte Personen im Rat sitzen, was dort entschieden wird und weshalb politische Beteiligung wichtig ist. Gleichzeitig spürte er eine gewisse Politikmüdigkeit – viele glaubten, Kommunalpolitik betreffe ohnehin nur wenige und der Rest interessiere sich nicht dafür.
Aus diesem Grund entschied Daniel Jochens, Politik transparenter zu machen. Er begann damit, in kurzen Videos auf facebook neutral zu erklären, welche Themen im Rat behandelt werden, wie Entscheidungen zustande kommen und welche Auswirkungen sie haben. Dabei legte er großen Wert darauf, sachlich zu bleiben und keine ideologischen Botschaften zu transportieren. Manche warfen ihm später vor, er habe zu wenig parteipolitische Positionierung gezeigt, doch für ihn war Neutralität bewusst Teil seines Ansatzes.
Parallel dazu war und ist Daniel Jochens in vielen Vereinen aktiv und dadurch im direkten Austausch mit den Menschen in Brake. Immer mehr sprachen ihn an, suchten das Gespräch und äußerten ernsthaftes Interesse an seiner Sichtweise. Aus seinem gesamten Umfeld – von Freunden, Bekannten, Vereinskontakten – bekam er die Rückmeldung, dass sie ihn als authentisch wahrnehmen. Das, was er heute politisch macht, habe er schon vorher im Alltag gelebt: offen, verständlich, unaufgeregt und nah an den Menschen.
Als er schließlich gefragt wurde, ob er sich politisch engagieren wolle, machte Daniel Jochens deutlich, dass er dies nur tun würde, wenn er seinen Stil beibehalten könne: möglichst neutral, transparent und ohne ideologische Scheuklappen. Genau diese Haltung schätzen die Menschen an ihm.
Auch das Amt des Bürgermeisters bringt eigene Aufgaben mit sich, etwa den demografischen Wandel im Rathaus, der aktiv gestaltet werden muss. Inhaltlich sieht Daniel große Aufgaben auf die Stadt zukommen: die Entwicklung des Gewerbegebiets Lise-Meitner-Straße, die Umsetzung der Schwammstadt, die Bewältigung des Wohnungsdrucks, wichtige Bauvorhaben sowie den demografischen Wandel im Rathaus. Gleichzeitig möchte er eigene Schwerpunkte setzen – insbesondere eine starke Jugend fördern, Schulen und Freizeitangebote weiterentwickeln und Vereine, soziale Einrichtungen und Unternehmen gezielt unterstützen. Dafür plant er intensive Gespräche mit allen relevanten Akteuren.
Seine Motivation lässt sich auf einen Kernpunkt bringen: Daniel möchte Brake aktiv gestalten, weil er die Stadt seit seiner Kindheit kennt, hier verwurzelt ist und sich seit vielen Jahren für die Menschen engagiert. Er steht für Verlässlichkeit, Authentizität und eine Politik, die erklärt, statt zu belehren. (Foto und Text: Kerstin Seeland)