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10.05.2026, Lokalredaktion
Thema: 40. Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich Bcıitwarder Groden
Eine Bebauungsplangebietsgröße von rd. 37,7 Hektar umfasst das Gelände an der Raiffeisenstraße, Ecke Nordstraße, das im Ausschuss vorgestellt wurde. Sollte hier eine Bebauung durch die Hafenerweiterung erfolgen, dann werden auf der Raiffeisenstraße, die den Braker Ortsteil Golzwarden quert, rund 2.250 Fahrzeuge pro Tag mehr erwartet, die durch die Wohnbebauung, aber auch direkt an der Grundschule und der Kita in Golzwarden vorbeifahren.

„Wieder einmal steht eine Beantragung von N-Ports GmbH vom 8. August 2024 zur Debatte und wieder einmal sind die „Bürger“ aus Golzwarden betroffen. Wir Golzwarder Bürger sind bestimmt nicht gegen Hafen- und Lagerflächen-Erweiterungen, die auch dazu beitragen. dass neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Aber jede Hafen-Erweiterung, seit den 80ger Jahren hatte auch steigenden LKW-Verkehr im Ortsteil Golzwarden zur Folge. Alles wurde bisher von den Bürgern trotz vielen Protesten und Forderungen letztendlich geschluckt.

Auch dass man mit einem geplanten Hafenzubringer den gesamten Schwerlastverkehr nicht nur aus Golzwarden, sondern auch aus der Weserstraße bekommen würde, fand kein Gehör bei den Behörden. Hier hat man dann lieber eine großzügige Designer-Brücke gebaut, die dann letztendlich 14 Millionen Euro kostete.
Jetzt soll es wieder eine große Erweiterung im Boitwarder Groden geben, die dann auch wieder einen sehr hohen Anteíl von LKW-Verkehr nach sich ziehen wird. Selbst die positiven Erläuterungen durch Thomas Aufleger vom Planungsbüro NWP (Oldenburg) können die Golzwarder Bürger nicht kommentarlos hinnehmen. Wenn auch von der zuerst geplanten Zufahrt von der Raiffeisenstraße in das Gewerbegebiet verzichtet wurde und in die Nordstraße verlegt wurde, gibt es keine Entlastung der Verkehrsdichte in der Raiffeisenstraße, denn wie sollen die Fahrzeuge denn in das Gewerbegebiet kommen?
Damit dieses neue Plangebiet die Zustimmung der Bevölkerung bekommt, muss seitens der politischen Ebene, in Verbindung mit N-Ports und den hafenansässigen Betrieben endlich eine gemeinsame Lösung durchgesetzt werden. Wenn dann, wie in den Medien bekannt gemacht wurde, die Brücke in der Weserstraße für unbestimmte Zeit nicht für den Schwerlastverkehr zugelassen ist und gesperrt bleibt und zudem weiterhin auch noch der Bau der A20 zukunftsträchtig zu berücksichtigen ist, dann heißt es doch: Die einzige für alle Seiten vernünftigste Lösung ist, den Bau, denn wir für den Hafenzubringer, von Beginn an gefordert haben, zu verwirklichen. Mit solch einer Entscheidung würden alle betroffenen positiven Nutzen ziehen.“
Wilfried Albers – Sprecher der Dorfgemeinschaft Golzwarden (pm/lr – Foto: Kerstin Seeland)