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29.06.2025, Lokalredaktion
Im November 2020 hat der Vorsitzende des TuS Tossens, Renke Hessenius, den Entwurf der Architekten Kilian & Partner für die Sanierung des gesamten Sportplatzes in die Hand bekommen, nachdem die Sanierungsversuche der Laufbahn, im Vorfeld, gescheitert waren.
„Am 4. August 2022 haben Bürgermeister Axel Linneweber und ich vom damaligen Innenminister Boris Pistorius den Förderbescheid über 267.000 Euro übergeben bekommen“, erinnert sich Renke Hessenius, „Und erst am 10. Juni 2023 konnte wir Mitglieder den alten Zaun und die uralte Bude abreißen.“
Der Vorsitzende führte weiter aus, dass dann, einen Monat später, am 10. Juli 2023, der erste Spatenstich vorgenommen wurde. Danach sei viel passiert. Die erste Baufirma die vor Ort war, hatte viele Schwierigkeiten mit den Bodenverhältnissen, dem Wetter und zahlreichen Baumwurzeln, so dass sie irgendwann den Auftrag abgegeben haben. Doch dann ging dennoch weiter, auch mit der Unterstützung des Bauhofs der Gemeinde Butjadingen.
Der Vorsitzende dankte der Gemeinde Butjadingen und Bürgermeister Axel Linneweber, den Amtsleitern Eike Bartzsch Sonja Micheel und dem unermüdlichen Uwe Baumann, der diese Baustelle betreut hat. Einen großen Dank richtete er auch an Erik Blarr und sein Team vom Bauhof sowie an Oliver Kilian und Frederike Bohlen vom Architekturbüro Kilian & Partner für die zündende Idee für diesen gelungenen Platz.
Weiter dankte er den ganzen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus dem Verein, die unermüdlich für die gute Sache gekämpft haben, um jetzt entsprechende erstklassige Rahmenbedingungen für den Sport vorzufinden. „Ihr alle habt beim Abriss, beim Pflastern, dem Bau des neuen Sportplatzgerätehauses mit angepackt und und es war immer verlass auf euch. Unsere Bude hat jetzt ungefähr die dreifache Größe der bisherigen Bude.“
Ganz besonders erwähnte er die Landtagsabgeordnete Karin Logemann, ohne ihr Engagement der Förderantrag nicht zum richtigen Zeitpunkt auf dem richtigen Schreibtisch gelandet wäre. „Dann wäre aus der Sanierung wohl nichts geworden.“ Abschließend überreichte er Geschenke an diejenigen die sich besonders eingebracht hatten. Neben der neuen Laufstrecke und dem Basketballplatz wurde auch eine mobile Hochsprungmatte angeschafft, die witterungsfest verpackt ist.
Bürgermeister Axel Linneweber erinnerte an frühere Zeiten und wie der Sportplatz damals ausgesehen hat. „Als ich den Förderbescheid erhalten habe, war klar, jetzt geht es richtig los.“ Er erinnerte daran, dass während der ersten Phase alles schiefging, was schiefgehen konnte. „Doch heute haben wir ein Ergebnis, auf das alle stolz sein können“, betonte er.
Abschließend unterstrich der Bürgermeister, dass solch große Maßnahmen nicht ohne Fördergelder umzusetzen sind. Da Karin Logemann an dieser Einweihung nicht teilnehmen konnte, las Axel Linneweber ihr Grußwort vor.
„Der Weg war lang, aber aufgeben war keine Option“, schrieb sie, „Die Ausdauer und das Engagement von Bürgermeister Linneweber waren dabei ein ganz entscheidender Motor. Während der Bauarbeiten wurden dennoch alle Hürden genommen. Das gemeinsame Durchhalten war der Schlüssel und das Ergebnis kann sich heute mehr als sehen lassen. Die gesamte Gemeinde profitiert von diesem Ort der Begegnung Bewegung und Gemeinschaft.“
Auch der stellvertretende Landrat Dieter Kohlmann lobte die neue Sportanlage. Diese stehe jedoch nicht nur dem Verein sondern auch der Zinzendorfschule zur Verfügung. Er bekräftigte, dass der Landkreis bemüht ist, den Standort zu erhalten.
Und wie es sich gehört für eine neue Sportanlage, wurde diese auch sportlich eingeweiht. Renke Hessenius, Bürgermeister Axel Linneweber, Dieter Kohlmann und einige Kinder nahmen an den Startblöcken Aufstellung. Renke Hessenius hatte sich zuvor noch die knallgelben Sprinterschuhe angezogen und dann wurde auch schon der Startschuss ausgelöst.
Der Verein hatte kleine Lauf- und Springübungen für die Kinder vorbereitet, es gab eine Bauarbeiter-Hüpfburg, die der Vorsitzende extra so ausgesucht hat und für das leibliche Wohl war mit Kuchen und Grillwurst ausreichend gesorgt. (Foto und Text: Kerstin Seeland)