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31.05.2026, Lokalredaktion
Ein sonniger Sonnabend, ein einladender Museumsgarten und drei engagierte Veranstalterinnen – das Familienfest in Elsfleth hat in seiner zweiten Auflage eindrucksvoll gezeigt, wie gut niedrigschwellige, gemeinschaftliche Angebote in der Stadt ankommen. Organisiert wurde das Fest von Lea Gelhaar von der Stadt Elsfleth, Kirsten Lüpke vom Schifffahrtsmuseum Unterweser und Renate Detje vom Kulturverein.

Schon früh am Nachmittag füllte sich der Museumsgarten, im Laufe der Zeit mussten noch zusätzliche Bierzeltgarnituren herbeigeschafft werden – ein deutliches Zeichen für die große Resonanz. Familien aus Elsfleth und Umgebung, darunter auch viele internationale Gäste, nutzten das Angebot, das bewusst kostenfrei und familienfreundlich gestaltet wurde.

Ein Fest, das Gemeinschaft lebt
Renate Detje betonte, dass sich das Format bereits im vergangenen Jahr bewährt habe. Die Idee: ein Fest ohne Eintritt, mit moderaten Preisen und ohne Verpflichtungen – ein Ort, an dem Familien einfach schauen, spielen und genießen können. Lea Gelhaar ergänzte, dass das Fest sich bereits jetzt zu einer kleinen Tradition entwickle. Die Stimmung im Museumsgarten bestätigte diesen Eindruck eindrucksvoll.

Besonders gefeiert wurden die Zumba Girls, die um 15 Uhr mit viel Energie und Applaus auftraten. Um 16 Uhr folgte „Nagelritz“, dessen Auftritt so viele Besucherinnen und Besucher anzog, dass weitere Sitzgelegenheiten organisiert werden mussten.

Ein großer Dank galt den Studierenden der Jade Hochschule, die bereits am Vortag beim Aufbau halfen und am Morgen nach einem Gewitter den gesamten Platz reinigten. Rund zehn Studierende waren im Einsatz an den verschiedenen Spielstationen und Ständen.

Im Museumsgarten warteten vier liebevoll gestaltete Spielstationen, die den Kindern sichtlich Freude bereiteten. Dazu gehörten unter anderem das Aale grabschen, Holzkuh melken, Kreativangebote wie Basteln und Mitmachen und Bewegungsspiele.
Überall im Garten fanden sich Sitzmöglichkeiten, die von den Gästen gern genutzt wurden – zum Ausruhen, Klönen oder Genießen. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Es gab Grillwurst, Kaffee und Kuchen, beliebte Cocktails und weitere Getränke. Ein Stand mit handgearbeiteten Produkten ergänzte das Angebot und lud zum Stöbern ein. (Fotos und Text: Kerstin Seeland)