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10.04.2026, Lokalredaktion
Michael Heibült stellt sich als Bürgermeisterkandidat zur Wahl und verbindet seine Bewerbung mit einem klaren Anspruch: seine Heimat aktiv mitzugestalten und Verantwortung für die Zukunft der Gemeinde zu übernehmen. „Der Bürgermeister ist der Erste unter den Bürgerinnen und Bürgern – und genau so verstehe ich dieses Amt“, betont Heibült. Seine Motivation nimmt er aus der tiefen Verbundenheit zur Wesermarsch und dem Wunsch, die Entwicklung seiner Heimatgemeinde konstruktiv und pragmatisch voranzubringen.
Geboren in Nordenham und aufgewachsen in Abbehausen, wurde Michael Heibült früh durch das dörfliche Vereinsleben geprägt. Nach dem Realschulabschluss und dem anschließenden Abitur absolvierte er ein duales Studium zum Diplom-Verwaltungswirt beim Landkreis Wesermarsch. Berufliche Stationen führten ihn zunächst in die Bauverwaltung der Gemeinde Stadland, später in verschiedene Bereiche des Jugendamtes des Landkreises Wesermarsch.
Seit 2009 ist Michael Heibült allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters der Gemeinde Berne und verantwortet heute den Fachbereich Bauen und Ordnungswesen. In all seinen beruflichen Aufgaben stand für ihn stets der Mensch im Mittelpunkt: „Ich bin kein Zahlenmensch im klassischen Sinne. Ich habe in jeder Station mit Menschen gearbeitet – das hat mich geprägt.“
Privat ist der Bürgermeisterkandidat fest in der Region verwurzelt. Er engagierte sich viele Jahre im Verein, in Abbehausen,, war in der Jugendarbeit aktiv und spielte selbst lange Fußball. Sein Hobby ist das Angeln in den Gewässern der Wesermarsch. Er ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern. Sein bevorzugtes Fortbewegungsmittel ist das Fahrrad – nicht sportlich, sondern „genussvoll“, wie er selbst sagt. Auf seinen Feierabendrunden durch die Gemeinde beobachtet er interessiert, wo sich etwas bewegt.
Heibült beschreibt sich als jemanden, der Probleme klar benennt, sich jedoch nicht in ihnen verliert. Stattdessen sucht er nach Wegen, sie zu lösen – eine Haltung, die er auch aus seiner langjährigen Verbindung zur Feuerwehr ableitet: „Feuerwehren lösen Probleme. Sie fragen nicht lange, warum sie entstanden sind. Sie packen an.“
Diese Herangehensweise möchte er auch in der Kommunalpolitik fortführen. Denn die Herausforderungen, die auf die Gemeinden zukommen, sind vielfältig: Digitalisierung, Fachkräftemangel, Energie- und Wärmewende, Klimaanpassung, Mobilität, Moor- und Naturschutz sowie der Ausbau der Energieinfrastruktur. „Die Bürgerinnen und Bürger brauchen Antworten darauf, wie wir in Zukunft heizen, wie wir mobil bleiben und wie wir unsere Infrastruktur sichern“, so Heibült.
Ein zentrales Anliegen ist für ihn die Zukunft der Innenstadt. Heibült warnt davor, sie „totzureden“ oder aufzugeben. Stattdessen setzt er auf Dialog, Kooperation und gemeinsames Verantwortungsbewusstsein. In den ersten 100 Tagen möchte er mit allen relevanten Eigentümerinnen und Eigentümern Gespräche führen, um Perspektiven zu entwickeln und bestehende Sanierungsprozesse weiterzuführen. „Ein Weiter-so bringt uns nicht voran. Wir müssen gemeinsam an einem Strang ziehen.“
Unter dem Leitgedanken „Wir gestalten unsere Heimat selbst“ möchte Michael Heibült die Bürgerinnen und Bürger ermutigen, aktiv mitzuwirken. Für ihn beginnt Heimatgestaltung im Kleinen – beim respektvollen Umgang mit öffentlichen Räumen ebenso wie bei der Bereitschaft, Veränderungen mitzutragen. „Wenn wir uns nicht an die eigene Nase fassen, können wir von anderen nicht erwarten, dass sie es tun. Wir brauchen ein neues gemeinsames Bewusstsein für unser Zuhause.“
Unterstützt wird die Kandidatur von Michael Heibült von dem SPD Ortsverband Elsfleth-Moorriem, dem CDU Stadtverband Elsfleth, dem CDU Ortsverband Moorriem, dem FDP Ortsverband Elsfleth und der Unabhängigen Wählergemeinschaft Elsfleth. (Foto und Text: Kerstin Seeland)