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16.04.2026, Lokalredaktion
Jonas Ising gehört zu einer neuen Generation kommunalpolitischer Führungspersönlichkeiten: fachlich breit aufgestellt, digital versiert, verwurzelt in seiner Heimat – und mit spürbarer Lust darauf, Verantwortung zu übernehmen. Seit zehn Jahren ist er Mitglied des Rates und damit einer der dienstältesten Kommunalpolitiker seiner Stadt, obwohl er zugleich zu den jüngsten gehört. Diese Kombination aus Erfahrung und frischer Perspektive prägt sein politisches Selbstverständnis.
Ein beruflicher Hintergrund, der Zukunftsthemen verbindet
Geboren in Oldenburg, aufgewachsen in Brake, studierte Jonas Ising Physik, Philosophie und Informatik. Beruflich führte ihn sein Weg in die IT‑Beratung, insbesondere in die Digitalisierung von Dokumentenprozessen und die Einführung moderner Schnittstellen zwischen Dokumentenmanagementsystemen und SAP‑Lösungen. Heute arbeitet der 30-Jährige in einem Unternehmen, das stark auf Automatisierung und KI‑gestützte Dokumentverarbeitung setzt – Themen, die er auch in der kommunalen Verwaltung voranbringen möchte. Mit seiner Frau ist er derzeit auf der Suche nach einem Haus in Brake.
Seine berufliche Erfahrung zeigt: Digitalisierung ist kein Schlagwort, sondern ein komplexer, aber notwendiger Prozess, der nur gelingt, wenn Menschen mitgenommen werden. Genau diese Haltung bringt Jonas Ising in seine politische Arbeit ein.
Motivation: Gestalten statt verwalten
Jonas Ising kandidiert, weil er „richtig Lust“ auf die Aufgabe hat – und weil er überzeugt ist, dass er die Kompetenzen mitbringt, um die Stadt in zentralen Zukunftsfragen voranzubringen. Er steht für eine Politik, die pragmatisch, lösungsorientiert und nah an den Menschen ist. Seine langjährige Ratsarbeit hat ihm gezeigt, wie wichtig es ist, Themen nicht nur zu diskutieren, sondern konsequent umzusetzen.
Schwerpunkte: Digitalisierung, Sauberkeit, Personal – die Basis einer funktionierenden Stadt
Digitalisierung: Jonas Ising lebt digitale Prozesse im Alltag und im Beruf. Er weiß, wie viel Potenzial in modernen Verwaltungsstrukturen steckt – und wie viel Geld, Zeit und Motivation verloren gehen, wenn Digitalisierung halbherzig umgesetzt wird. Sein Ziel: eine Verwaltung, die effizient arbeitet, Bürgerinnen und Bürger entlastet und Mitarbeitenden moderne Arbeitsbedingungen bietet.
Sauberkeit: Die Sauberkeit im öffentlichen Raum ist für Jonas Ising ein zentrales Thema. Er möchte die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Landkreis, Ordnungsamt und Grundstückseigentümern verbessern und klare Prioritäten setzen. Sein Anspruch: eine Stadt, in der sich Menschen wohlfühlen – nicht durch unrealistische Versprechen, sondern durch konsequente, koordinierte Maßnahmen.
Personal und Arbeitskultur: Für den Bürgermesiterkandidaten steht fest: „Egal was wir tun – am Ende macht es das Personal.“ Er möchte Brake als attraktiven Arbeitgeber weiterentwickeln, moderne Führungsstrukturen stärken und Wertschätzung im Arbeitsalltag verankern. Dazu gehören gute Arbeitsbedingungen, flache Hierarchien, Vertrauen, Homeoffice‑Möglichkeiten und ein respektvoller Umgang. Denn motivierte Mitarbeitende sind die Grundlage jeder erfolgreichen Verwaltung.
Stadtentwicklung: Erhalten, pflegen, sinnvoll investieren
Jonas Ising setzt auf nachhaltige Stadtentwicklung. Nach Jahren intensiver Bautätigkeit sieht er die Priorität nun darin, bestehende Gebäude zu pflegen und Sanierungsstaus zu vermeiden. Gleichzeitig möchte er die Innenstadt weiterentwickeln – mit mehr Wohnraum im Erdgeschoss, in Gebäuden der Innenstadt, besserer Verkehrsführung und attraktiven Rahmenbedingungen für private Investitionen.
Ein moderner Führungsstil
Geprägt durch seine Arbeit in der IT‑Branche steht Jonas Ising für Teamarbeit, Transparenz und Eigenverantwortung. Entscheidungen sollen dort getroffen werden, wo die Expertise liegt – nicht zwingend an der Spitze. Dieser moderne Führungsstil soll auch in der Verwaltung Einzug halten und den Mitarbeitenden mehr Handlungsspielräume geben. (Text: Kerstin Seeland, Foto: privat)