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24.04.2026, Lokalredaktion
Wer ich bin
Mein Name ist Christel Heymann, ich bin 52 Jahre alt, seit 26 Jahren verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Ich habe mich entschieden, für das Amt der Bürgermeisterin der Gemeinde Lemwerder zu kandidieren. Lemwerder ist meine Heimat – ich bin hier geboren, aufgewachsen und lebe bis heute hier. Diese enge Verbundenheit ist für mich Antrieb und Verpflichtung zugleich. Ich möchte Verantwortung übernehmen und unsere Gemeinde verlässlich, transparent und zukunftsorientiert führen. Für mich bedeutet das vor allem: zuhören, vermitteln und gemeinsam mit Gemeinderat, Verwaltung und Bürgerschaft tragfähige Entscheidungen treffen.
Ausbildung
Meine berufliche Grundlage liegt in einer fundierten Ausbildung und einer langjährigen Verwaltungserfahrung. Als ausgebildete Steuerfachangestellte habe ich früh gelernt, mit Zahlen, Gesetzen und Verantwortung umzugehen. Haushaltsführung, wirtschaftliches Denken und rechtssicheres Arbeiten gehören für mich seit jeher zum beruflichen Alltag.
Mit meiner Weiterbildung zur Verwaltungswirtin habe ich dieses Wissen gezielt erweitert und auf die Anforderungen der öffentlichen Verwaltung übertragen. Ich kenne sowohl die wirtschaftliche als auch die verwaltungsrechtliche Seite kommunaler Entscheidungen – ein entscheidender Vorteil für die Leitung einer Gemeinde.
Gerade in der Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und der Verwaltung ist mir wichtig, auf Augenhöhe, strukturiert und lösungsorientiert zu arbeiten. Ich stehe für klare Entscheidungsprozesse, nachvollziehbare Haushaltsführung und eine Verwaltung, die effizient, transparent und handlungsfähig ist.
Ehrenamt
Mein Handeln ist stark durch mein ehrenamtliches Engagement geprägt. Im Jugendrotkreuz und im Deutschen Roten Kreuz habe ich früh Verantwortung übernommen – unter anderem als Ausbilderin in Erster Hilfe und als Kreisjugendleiterin.
Seit fast 25 Jahren organisiere ich die Aktion „Wünscheweihnachten“ für bedürftige Kinder in Lemwerder. Dieses Engagement zeigt für mich ganz konkret, was Zusammenhalt in einer Gemeinde bedeutet. Die Grundsätze des Deutschen Roten Kreuzes – Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität – sind für mich nicht nur Leitbild, sondern gelebte Haltung.
Seit einigen Jahren unterstütze ich außerdem aktiv das Maibaumsetzen in Deichshausen. Das Maibaumsetzen ist eine alte Tradition, die vom Aussterben bedroht war – umso wichtiger ist es mir, diesen Brauchtum zu erhalten und lebendig zu halten.
Meine Ziele
Ich möchte Lemwerder weiterentwickeln – mit klarem Blick für das Machbare und Verantwortung für kommende Generationen. Dazu gehören für mich eine solide Haushaltsführung, eine verlässliche Verwaltung und eine enge, konstruktive Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat.
Inhaltlich setze ich mich für eine bedarfsgerechte Wohnraumentwicklung, gute Angebote für ältere Menschen sowie eine familienfreundliche Infrastruktur ein. Gleichzeitig ist mir wichtig, die wirtschaftliche Stärke unserer Gemeinde zu sichern und weiter auszubauen.
Mein Anspruch ist eine Verwaltung, die transparent arbeitet, Entscheidungen verständlich macht und für die Menschen erreichbar ist. Ich möchte Brücken bauen, unterschiedliche Interessen zusammenführen und Lösungen entwickeln, die langfristig tragen.
Ich bin überzeugt: Mit meiner fachlichen Qualifikation, meiner Verwaltungserfahrung und meiner tiefen Verwurzelung in Lemwerder bringe ich die Voraussetzungen mit, dieses Amt verantwortungsvoll auszuüben. (pm/lr – Foto: privat)