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28.12.2025, Lokalredaktion
Bürgermeisterin mit Erfahrung, Engagement und klarer Zukunftsvision tritt erneut an
Der Amtsantritt der parteilosen Bürgermeisterin Christina Winkelmann fiel 2021 mitten in die Corona-Pandemie. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen gelang es ihr, den Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern zu halten und innovative Wege im Wahlkampf zu gehen. Kurz nach Amtsübernahme organisierte sie den „Impf-Sprint“ für die gesamte Gemeinde – eine große Gemeinschaftsaktion, bei der innerhalb von drei Tagen rund 4.000 Menschen geimpft wurden. Die enge Zusammenarbeit mit Ärzten, Apotheke, Verwaltung und zahlreichen freiwilligen Helfern wurde zu einem frühen Beispiel für ihr Verständnis von Teamarbeit und kommunaler Verantwortung.
Als Quereinsteigerin aus der freien Wirtschaft brachte sie einen frischen Blick auf Verwaltungsprozesse mit. Unter ihrer Führung wurden zentrale Modernisierungsschritte angestoßen: Einführung eines Dokumentenmanagementsystems, digitale Rechnungsbearbeitung und der Aufbau digitaler Aktenstrukturen. Ihr Anspruch: Verwaltungsmodernisierung mit Augenmaß – gemeinsam mit den Mitarbeitenden, nicht über ihre Köpfe hinweg. Für die Gemeinde arbeiten derzeit rund 140 Mitarbeitende, davon 30 im Rathaus.
Neben der internen Weiterentwicklung der Verwaltung prägt sie die strategische Ausrichtung der Gemeinde. Dazu gehören große Zukunftsprojekte wie:
- Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung In enger Abstimmung mit Gemeinderat, Schule und Eltern setzt sie sich für verlässliche, qualitativ hochwertige Betreuungsangebote ein – mit Wahlfreiheit für Familien und einem starken Hort als bewährter Säule der Betreuung.
- Neubau und Modernisierung der Grundschule Die Zusammenführung der Standorte und die Planung eines modernen Schulgebäudes gehören zu den zentralen Infrastrukturprojekten der kommenden Jahre.
- Sanierung der Eschhofsiedlung Die Sanierung ist im Rahmen des Städtebauförderprogramms Sozialer Zusammenhalt und umfasst die Modernisierung der Häuser und Straßen. Das gesamte Programm läuft noch bis 2030. Die Straßensanierung wurde 2023 begonnen und wird Ende 2026 fertig sein. Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität im Quartier.
- Bewältigung des Feuchteschadens in der kommunalen Kita Nach umfassender Prüfung hat sich der Gemeinderat mehrheitlich gegen ein Gutachten zur Wirtschaftlichkeit für einen Abriss und Neubau auf der vorhandenen Sohle entschieden. Ein Millionenprojekt – das Christina Winkelmann verantwortungsvoll und transparent begleitet.
- Weiterentwicklung des Schwimmbads und weiterer kommunaler Einrichtungen Auch hier stehen langfristige Investitionen und Fördermittelakquise im Fokus.
In der regionalen Zusammenarbeit ist sie fest vernetzt: Mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Wesermarsch tritt sie geschlossen auf, vertritt gemeinsame Interessen und nutzt kurze Wege für pragmatische Lösungen.
Nach fünf Jahren im Amt kennt sie Verwaltung, Abläufe und Herausforderungen der Gemeinde bis ins Detail. Viele Prozesse sind angestoßen, zahlreiche Projekte auf dem Weg. Ihre Motivation für eine weitere Amtszeit beschreibt sie klar: „Wir haben viel erreicht – und wir haben noch viel vor. Ich möchte die begonnenen Modernisierungen fortführen, wichtige Zukunftsprojekte zu Ende bringen und Lemwerder gemeinsam weiterentwickeln.“
Zur Biographie:
Christina Winkelmann ist verheiratet und hat zwei Töchter. Nach ihrem Abitur 1990, begann sie eine Ausbildung zur Europasekretärin, die sie 1993 erfolgreich beendete. Von 1993 bis 2001 war sie Assistentin der Geschäftsführung bei Abeking & Rasmussen Schiffs- und Yachtwerft SE und von 2001 bis 2021 bei der KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft Assistentin der Niederlassungsleitung und Assistentin im Bereich IT-Consulting für den Leiter des Bereichs Data Driven Services im Lighthouse, dem Center of Excellence for Data and Analytics.
Parallel zu ihrer beruflichen Tätigkeit engagierte sie sich über viele Jahre hinweg ehrenamtlich in Lemwerder: im Vorstand des Turnvereins, als Kassenwartin, als Vorsitzende, in der Elternarbeit von Kindergarten, Schule und Hort sowie im Förderverein „Deichkinners“. Über diesen Weg wurde sie schließlich gefragt, ob sie sich eine Kandidatur für das Bürgermeisteramt vorstellen könne. Nach intensiven Gesprächen mit Familie und Freunden entschied sie sich, den Schritt zu wagen – und wurde 2021 gewählt. (Text: Kerstin Seeland, Foto: privat)