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24.09.2026, Lokalredaktion
Aus dem Bundesförderprogramm zur „Sanierung kommunaler Sportstätten-Schwimmbäder“ (SKS-Schwimmbäder) fließen 1 Million Euro in den Landkreis Wesermarsch. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages an diesem Mittwoch beschlossen. Konkret erhält in diesem Jahr die Gemeinde Lemwerder das Geld für Sanierung des Hallenbades. „Die Entscheidung des Haushaltsausschusses ist eine wichtige Unterstützung für unsere Region. Mit der Sanierung des Hallenbades in Lemwerder wird eine zentrale Einrichtung für Schulen, Vereine und Familien gesichert. Gerade in Zeiten knapper kommunaler Mittel hilft die Bundesförderung dabei, notwendige Investitionen möglich zu machen und die Infrastruktur vor Ort zu stärken“, betont der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler.
Insgesamt gingen etwa 939 Interessenbekundungen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ein, das mit der Umsetzung des Bundesprogramms beauftragt ist. Mit einer beantragten Gesamtfördersumme von etwa 3,2 Milliarden Euro war der Projektaufruf fast 13-fach überzeichnet. In dieser zusätzlichen Tranche im Rahmen von SKS stehen 250 Millionen Euro aus Bundesmitteln zur Verfügung. Ziel ist es, damit auch weitere Investitionen vor Ort zu hebeln.
Mit den zusätzlichen 250 Millionen Euro ausschließlich für Schwimmbäder unterstützt der Bund gezielt Kommunen, dem Sanierungsstau wirkungsvoll zu begegnen. „Schwimmbäder sind weit mehr als reine Sportstätten, denn sie sind Orte der Begegnung, der Gesundheitsvorsorge und des gesellschaftlichen Miteinanders. Hier lernen unsere Kinder schwimmen, hier findet Schul- und Vereinssport statt und hier kommen Menschen aller Generationen zusammen. Deshalb ist es richtig, dass der Bund bei der Sanierung und Modernisierung unterstützt. Wir wollen, dass Schwimmen und Schwimmunterricht auch künftig wohnortnah möglich bleiben“, merkt Björn Thümler an.
„Das sind sehr gute Nachrichten für Lemwerder. Eine Million Euro aus Bundesmitteln sind eine wichtige Unterstützung für die Gemeinde und ein starkes Signal für die Zukunft des Bades“, erklärt auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Bastian Ernst.
Schwimmbäder sind ein wichtiger Bestandteil der kommunalen Infrastruktur. Sie bieten Raum für Sport und Bewegung, ermöglichen Kindern das Schwimmenlernen und sind zugleich Orte der Begegnung für Menschen aller Generationen. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Kommunen bei der Finanzierung und Modernisierung dieser Einrichtungen nicht allein gelassen werden.
„Die Mittel kommen direkt vor Ort an und helfen dabei, wichtige Infrastruktur langfristig zu sichern. Davon profitieren nicht nur die heutigen Nutzerinnen und Nutzer, sondern auch kommende Generationen in Lemwerder und der Region“, so Ernst weiter.
Die Bundesförderung ist damit ein wichtiger Beitrag, um das Bad als Teil der örtlichen Daseinsvorsorge zu erhalten und zukunftsfähig aufzustellen. (pm/lr – Foto: Symbolbild pixabay)