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26.09.2026, Lokalredaktion
„Wir freuen uns sehr über diese große Fördersumme. Die eine Million Euro bringt uns bei der Sanierung unseres Hallenbads ein gutes Stück voran. Die Gesamtkosten liegen bei 3,6 Millionen Euro; aus dem „Sportstätteninvestitionsprogramm“ des Landes erhalten wir zusätzlich Fördergelder in Höhe von 295.687,00€. Der verbleibende Eigenanteil beträgt somit für die Gemeinde Lemwerder 2.320.277,00 € für die Umsetzung der Maßnahme. Nun gilt es, die restlichen Mittel als Gemeinde aufzubringen. Wir werden die nächsten Schritte dafür angehen“, sagt Lemwerders Bürgermeisterin Christina Winkelmann.
„Die Förderung in Höhe von einer Million Euro ist ein starkes Signal für das Hallenbad in Lemwerder und für alle Menschen in der Wesermarsch, die dort schwimmen lernen, Sport treiben oder Gemeinschaft erleben. Schwimmbäder sind ein wichtiger Bestandteil unserer kommunalen Infrastruktur – deshalb freue ich mich sehr, dass der Bund die Sanierung unterstützt. Gleichzeitig ist klar: Die Fördersumme ist ein wichtiger Baustein, wird aber voraussichtlich nicht die gesamten Sanierungskosten abdecken. Umso wichtiger ist es, dass wir gemeinsam an einer tragfähigen Finanzierung für die Zukunft des Hallenbads arbeiten“, erklärt die SPD-Landtagsabgeordnete Karin Logemann.
Das Hallenbad in Lemwerder wird im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ mit einer Million Euro gefördert. Der Bund stellt erstmals gezielt 250 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder bereit. Die Mittel sind im Wirtschaftsplan des Sondervermögens „Infrastruktur und Klimaneutralität“ (SVIK) verankert. Mit der Förderung soll die Sanierung und Modernisierung des Hallenbads in Lemwerder unterstützt werden. Im Mittelpunkt des Bundesprogramms stehen insbesondere energetische Sanierungsmaßnahmen. Nach Abschluss der Arbeiten müssen definierte energetische Standards erfüllt werden. Damit leistet die Förderung zugleich einen Beitrag dazu, das Hallenbad langfristig zukunftsfest und möglichst energieeffizient aufzustellen.
„Schwimmen rettet Leben – durch Sicherheit und Bewegung für alle Generationen. Damit wichtige Schwimm- und Sportkurse weiter stattfinden können, stellt der Bund in diesem Jahr zusätzlich zur Sportmilliarde 250 Millionen Euro für die Sanierung von Schwimmstätten zur Verfügung. So machen wir in Lemwerder und bundesweit Schwimmbäder fit für die Zukunft und sorgen mit dem Infrastruktur-Sondervermögen für spürbare Verbesserung direkt vor Ort“, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Dennis Rohde, der den Bundestagswahlkreis Delmenhorst – Oldenburg-Land – Wesermarsch betreut.
Karin Logemann betont, dass das Hallenbad eine wichtige Funktion für die gesamte Region erfüllt: „Das Hallenbad in Lemwerder ist nicht nur ein Ort für Sport und Bewegung. Hier lernen Kinder schwimmen, Schulklassen nutzen die Anlage, Vereine führen ihre Kurse durch und Menschen jeden Alters finden Möglichkeiten für Gesundheit und Freizeit. Der Erhalt dieses Angebots ist für Lemwerder und die gesamte Wesermarsch von großer Bedeutung.“
Die Förderung des Bundes deckt nach derzeitigem Stand voraussichtlich nicht die Gesamtkosten der geplanten Sanierung ab. „Die eine Million Euro sind ein sehr wichtiger Schritt. Nun müssen die weiteren notwendigen Mittel gesichert werden, damit die Sanierung tatsächlich umgesetzt werden kann. Ich werde mich auch weiterhin dafür einsetzen, dass das Hallenbad in Lemwerder eine gute Perspektive erhält“, so Logemann abschließend. (pm/lr – Foto: Symbolbild pixabay)