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10.10.2025, Lokalredaktion
Die CDU-Fraktion bekräftigt ihr Ziel, eine gerechte Lösung für die Privatsphäre der Anwohner im Neubaugebiet „Tongern II“ zu finden.
Die Debatte in der letzten Bauausschusssitzung wurde leider von unsachlichen Aussagen und Unterstellungen überschattet. Aufgrund dieses unsachlichen Verlaufs haben wir entschieden, die Beratungen an dieser Stelle zurückzustellen. Wir wollen hiermit Raum für eine sachliche Auseinandersetzung und eine konstruktive Lösungsfindung schaffen.

Nachteilsausgleich statt Bevorteilung
Die Befürchtung, unser Vorschlag ziele auf die Bevorteilung Einzelner, ist unbegründet: Von den zehn Grundstücken entlang des Gehwegs sind acht Grundstücke direkt betroffen. Dies stellt somit keinen Einzelfall dar. Bei einer maximalen Einfriedungshöhe von nur 1,20 Metern auf der Grundstücksgrenze sind die privaten Gartenbereiche – Terrassen, Planschbecken und Liegeflächen – dieser Familien vom Gehweg aus vollständig einsehbar. Hier bedarf es unserer Ansicht nach einer Einfriedungshöhe von 1,80 Metern. Die anderen Grundstücke haben dieses Problem nicht, da Haus und Garage eine ausreichende Abtrennung zur Straße hin ermöglichen.
„Unser Anliegen ist ein reiner Nachteilsausgleich. Familien, die viel Geld, Zeit und Nerven in den Bau investieren, müssen ihr Recht auf ungestörte Erholung im eigenen Garten haben können. Wir sind eine Kleinstadt, wo dies ein wesentlicher Standortvorteil sein muss“, erklärt Victor Krippner.
Korrektur eines Formulierungsfehlers
Der ursprüngliche Antrag wurde zudem vorläufig zurückgestellt, da im Beschlussvorschlag leider ein falsch gewählter Fachbegriff verwendet wurde, der zu unnötigen Irritationen führte. Wir nutzen die Rücknahme, um den Antrag präzise und baurechtlich korrekt zu überarbeiten.
„Wir laden die Verwaltung und alle Fraktionen ein, diesen Schritt als Bereitschaft zum konstruktiven Dialog zu sehen“, so Fraktionsvorsitzender Jörn Fuhrken. „Wir sind zuversichtlich, den Antrag nach Überarbeitung und in Rücksprache mit der Bauverwaltung in korrigierter Form neu einzubringen und gemeinsam eine bürgernahe Lösung zu finden“, zeigt sich der Fraktionsvorsitzende optimistisch. (pm/lr – Foto: Symbolbild)