Sie können uns unterstützen

02.04.2026, Lokalredaktion
Mit einer energiegeladenen Show haben „The Queen Kings“ am Wochenende die Jahnhalle in einen Ort voller Erinnerungen, Emotionen und mitreißender Rockmomente verwandelt. Rund 250 Besucherinnen und Besucher waren gekommen – viele davon langjährige Fans der Originalband „Queen“ und auch Denjenigen, die die Band zuletzt vor zwei Jahren an gleicher Stelle erlebt hatten. Der Altersdurchschnitt war zwar eher hoch, doch das Publikum zeigte sich bunt gemischt, und selbst die Plätze auf der Galerie waren gut besetzt.

Frontmann Sascha Krebs, der aus Mannheim stammt, führte mit beeindruckender Bühnenpräsenz durch den Abend. Unterstützt wurde er von seinen Bandkollegen Drazen Zalaç an der Gitarre, Christof Wetter am Keyboard, Rolf Sander am Bass und Jan Wienstroer am Schlagzeug, allesamt aus Köln. Gemeinsam präsentierten sie ein Programm, das nicht auf Imitation setzte, sondern auf eine eigenständige, respektvolle Interpretation der Musik von Queen. Die Band verzichtet bewusst darauf, Freddie Mercury optisch zu kopieren – stattdessen legen sie Wert darauf, die Songs authentisch und musikalisch hochwertig umzusetzen.

Dass ihnen das gelingt, zeigte sich schnell. Die Lichtshow war professionell abgestimmt, die Band spielte präzise und mit spürbarer Leidenschaft, und Sänger Sascha Krebs „rockte“ sich mit kraftvoller Stimme und großer Spielfreude durch das Repertoire. Die Mischung aus bekannten Hits und weniger häufig gespielten Titeln traf den Geschmack des Publikums. Viele sangen mit, andere tanzten – und immer wieder war zu spüren, wie sehr die Musik Erinnerungen wachrief und eine Art Zeitreise auslöste.

Im Laufe des Abends steigerte sich die Stimmung kontinuierlich. Spätestens bei den großen Klassikern wie „Show must go on“, die gegen Ende des Konzerts erklangen, hielt es viele Besucher nicht mehr auf den Sitzen. Die Band verstand es, die Energie des Publikums aufzunehmen und zurückzugeben, sodass ein intensives Miteinander entstand, das den Abend prägte.
Am Ende stand ein Konzert, das nicht nur musikalisch überzeugte, sondern auch emotional berührte. „The Queen Kings“ bewiesen einmal mehr, dass sie die Musik von Queen nicht kopieren müssen, um ihr gerecht zu werden – sie interpretieren sie mit Respekt, Können und einer eigenen Note. Für die Besucherinnen und Besucher der Jahnhalle wurde daraus ein Abend, der noch lange nachklingen dürfte. (pm/lr – Fotos. Madita Hessler)