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07.11.2025, Lokalredaktion
Wirtschaftsförderung Wesermarsch richtet Treffen des Interreg-Projekts „GRITH“ aus.
Vom 3. bis 5. November 2025 war die Wesermarsch Gastgeberin für das Partnermeeting des Projekts GRITH, kurz für „Green Renewable Industrial Transition Hotspots“, im Rahmen des Interreg North Sea Programme. Das Interreg North Sea Programme ist ein EU-Förderprogramm, das die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Ländern rund um die Nordsee unterstützt. Ziel ist es, gemeinsame Lösungen für wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln – vor allem in den Bereichen Innovation, Nachhaltigkeit, Klimaschutz und regionale Entwicklung.
Die Wirtschaftsförderung Wesermarsch GmbH begrüßte insgesamt 22 Vertreterinnen und Vertreter aus Drenthe und Emmen (Niederlande), Mechelen (Belgien), Vejle (Dänemark), Polenergie Dunkerque (Frankreich) sowie aus dem Landkreis Emsland zu einem dreitägigen Treffen mit Workshops, Exkursionen und Fachdiskussionen, u. a. mit IHK-Präsidenten Jan Müller.
Ziel des internationalen Projekts ist es, gemeinsame Strategien und Best-Practice-Ansätze für die Energietransformation von Industriestandorten zu entwickeln und voneinander zu lernen. Dabei stehen Themen wie Energietransformation der Industrie, energieautarke Gewerbegebiete, Entbürokratisierung, Wasserstoffwirtschaft, Kreislaufwirtschaft und Standortentwicklung im Fokus. Als Gastgeber präsentierte die Wirtschaftsförderung Wesermarsch aktuelle Transformationsprojekte in der Region. Die Teilnehmenden erhielten unter anderem Einblicke in das Valley „Net Zero Nordwest Deutschland“, informierten sich über die Wasserstoffprojekte in der Wesermarsch und besuchten KRONOS TITAN in Nordenham. Das GRITH-Projekt läuft noch bis Oktober 2026 und fördert den intensiven Austausch zwischen den beteiligten europäischen Regionen. (pm/lr – Foto: Wirtschaftsförderung)