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28.09.2025, Lokalredaktion
Betriebsräte der NZH und NMG – „Wir kämpfen für unsere Hütte – Wir kämpfen für unsere Arbeitsplätze“
Gemeinsame Erklärung der Betriebsräte NMG/NZH und der Gewerkschaft IG Metall Wesermarsch
Einstimmige Unterzeichnung durch: Klaus Garlichs, Andre Bening, Patrick von Minden, Stefan Dannemann,
Stephan Böning, Igor Maier, Kevin Hahn, Hailey Penny, Stephan Pietzsch, Matthias Folkers, Andreas Robel, Thies Hartmann, Ayhan Alas, Andreas Robel, Claas Nienaber, Andre Werremeyer, Walter Schöling, Jörg Findeisen, Ali Karaboyun, Michelle Günther, Lars Runge, Robert Wanninger, David Pump, Ismael Sahin, Ralf Sommer, Thorsten Busch, Eric Habke, Jan-Oliver Warras, Jochen Luitjens
Liebe Kollegen, Liebe Kolleginnen,
wir erklären unsere sofortige Bereitschaft zur Wiederaufnahme der Verhandlungen zum Rahmeninteressenausgleich „Gemeinschaftsbetrieb“ und zum Gespräch mit der Unternehmensleitung. Wir wollen neue Verhandlungen zu einer Konzernbetriebsvereinbarung gegen „Überlastung der Belegschaft“ beginnen. Diese Vereinbarung hat für uns auf Grund des angekündigten Personalabbaus Priorität.
Mit unserer Verhandlungs- und Gesprächsbereitschaft senden wir aber kein Signal, dass wir mit dem Gemeinschaftsbetrieb oder dem sogenannten Freiwilligenprogramm grundsätzlich einverstanden sind.
Voraussetzung für unsere Verhandlungs- und Gesprächsbereitschaft ist, dass die Unternehmensleitung endlich alle unsere Fragen beantwortet und zumindest einen Teil der Forderungen erfüllt. Auch wenn der Unternehmensleitung alles vorliegt, zur Vereinfachung – zum wiederholten Mal – eine Zusammenfassung unserer Fragen und Forderungen:
- Endlich Zahlen liefern. Gewinne oder Verluste auf unserer Hütte?
- Klimaschutzverträge einhalten – unsere Lebensversicherung!
- Glencore Chefs Bedard und Navalpotro – halten Sie Ihre Zusagen ein, Kein neuer Vertrag für die CFO. Wir fordern ihren Rücktritt.
- Stopp des Sparwahns auf dem Rücken der Belegschaft.
- Finger weg von unseren Sozialleistungen.
- Kantinen – Zusage einhalten. CFO-Entscheidung zum aus der Kantine rückgängig machen,
- 80 Mann zuviel auf der Hütte? Schon mal auf Schicht gewesen?
- Das sogenannte Freiwilligenprogramm – wirklich alles freiwillig?
- Klares Bekenntnis zur Hütte durch mindestens 5 Jahre Beschäftigungssicherung
- Abschluss einer Konzernbetriebsvereinbarung zum Schutz vor Überlastung der Beschäftigten
- Erst Liefern, dann Gespräche und Verhandlungen – Stopp der Irrführung unserer Kolleginnen und Kollegen – Stoppen Sie die Spaltungsversuche.
Klaus Garlichs Andre Bening (pm/lr)