Sie können uns unterstützen

30.10.2025, Lokalredaktion
In den Jahren 2003 bis 2013 hatten CDU-geführte Landesregierungen mit gezielten Förderprogrammen die Luft- und Raumfahrtindustrie in Niedersachsen nachhaltig gestärkt und international sichtbar gemacht. In ihrem Gespräch mit dem neuen Leiter des Airbus-Werks in Nordenham, Gottfried Hornung, sprachen der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler und der CDU-Bundestagsabgeordnete Bastian Ernst die damalige Weichenstellung an und betonten die aktuelle Relevanz. „Die Programme LuFo I und LuFo II mit einem Gesamtvolumen von über 130 Millionen Euro haben den Grundstein für eine starke industrielle Basis gelegt“, merkten die Parlamentarier bei ihrem Besuch in Nordenham an.
Die Förderperioden 2008–2011 (LuFo I mit 100 Millionen Euro) und 2012–2014 (LuFo II mit 31 Millionen Euro) wurden unter den CDU-geführten Landesregierungen von Christian Wulff und David McAllister umgesetzt. Sie flankierten das Engagement des Airbus-Konzerns, zahlreicher mittelständischer Zulieferbetriebe und der Landesinitiative „Niedersachsen Aviation“. Zwar endeten die großen Programme LuFo I und LuFo II formal 2014, doch kleinere Anschlussförderungen wurden weiterhin gewährt. Ministerpräsident Stephan Weil hatte 2014 angekündigt, die Luft- und Raumfahrtförderung über das Jahr hinaus fortzusetzen und die Initiative „Niedersachsen Aviation“ weiterzuführen. In Niedersachsen wurden daraufhin kleinere Fördermittel für die Luft- und Raumfahrt bereitgestellt. Die Landesinitiative unterstützt weiterhin branchenspezifische Projekte, Messebeteiligungen, Vernetzungsformate und Innovationsvorhaben. Diese sind oft mit kleineren Summen verbunden und dienen der Standortentwicklung mit dem Ziel, Forschung und Technologie in der Luftfahrtindustrie zu fördern auch mit Fokus auf Digitalisierung, Leichtbau und emissionsarme Antriebe.
Laut Thümler und Ernst war die CDU-geführte Phase von 2003 bis 2013 prägend für die Luft- und Raumfahrtförderung in Niedersachsen. Im Gespräch mit dem neuen Airbus-Werkleiter betonten Thümler und Ernst, dass sie sich für die Weiterentwicklung der Branche einsetzen werden. Die Luft- und Raumfahrt sei ein Innovationsmotor für ganz Niedersachsen, insbesondere im Hinblick auf klimafreundliche Technologien, digitale Fertigungsprozesse und die Sicherung deutscher Beteiligungen an internationalen Luftfahrtprojekten.
Airbus plant für die nächsten Jahre Investitionen in einem mittleren dreistelligen Millionenbereich am Standort Nordenham. Laut Hornung wird das Geld unter anderem für den Neubau und Umbau von Produktionshallen verwendet, um die Produktion zu steigern und auf den steigenden Bedarf zu reagieren. Auch die Themen Sektionsbau und Recyclingfähigkeit spielen bei der zukünftigen Ausrichtung des Airbus-Konzerns in Nordenham eine zentrale Rolle. (pm/lr – Foto: Büro Thümler)
Titelfoto (von links): Björn Thümler, Bastian Ernst und Gottfried Hornung mit einem Modell des Airbus 350