Sie können uns unterstützen

12.11.2025, Lokalredaktion
Seit rund einem Jahr ist der Vorstand des „Vereins zur Förderung der Kirchenmusik in der Ev.-luth. St.-Hippolyth-Kirche zu Blexen“ neu aufgestellt. Drei der fünf Vorstandsmitglieder – Hartmut Becker (Vorsitzender), Michael Vorwerk (Kassenverwalter) und Doris Becker (Schriftführerin) – sind neu im Amt und bringen frische Ideen und viel Engagement mit. Gemeinsam mit den erfahrenen Vorstandsmitgliedern Mareen Osterloh (stellvertretende Vorsitzende) und Waltraud Willenbring (Beisitzerin) verfolgt das Team ein klares Ziel: Die Kirchenmusik in Blexen sichtbarer machen und ihre kulturelle Bedeutung stärken.
„Unser gemeinsames Interesse an Musik und insbesondere Kirchenmusik hat uns zusammengebracht“, erklärt Hartmut Becker. „Wir möchten den Verein aus seinem Schattendasein holen und ihn in der Öffentlichkeit stärker verankern.“
Neues Erscheinungsbild und kreative Öffentlichkeitsarbeit
Ein erster Schritt war die Entwicklung eines neuen Vereinslogos, das künftig auf allen Kommunikationsmitteln wie Flyern, Plakaten und Briefpapier zu sehen ist. Gestaltet wurde es von Maren Werner, einer Grafikerin mit Wurzeln in Nordenham. Das Logo kombiniert musikalische Elemente wie Notenlinien und einer stilisierten Welle in gedeckten Farben, denen des Regenbogens angelehnt – ein Symbol für die Vielfalt der Musik und die Nähe zum Wasser.
Auch die Gestaltung der Konzertplakate wurde vereinheitlicht. Die neue visuelle Linie sorgt für Wiedererkennung und vermittelt, dass Kirchenmusik mehr ist als klassische Orgelklänge – sie steht für musikalische Vielfalt und kulturelle Lebendigkeit.
Musikprojekte für Kinder und Jugendliche
Ein besonderes Anliegen des Vereins ist die musikalische Förderung von Kindern und Jugendlichen. So unterstützte der Verein ein gemeinsames Projekt der Musikschule Wesermarsch und der Grundschule Blexen, bei dem Kinder spielerisch an Musik herangeführt wurden. Leider musste das Projekt aufgrund der derzeitigen Situation der Musikschule pausiert werden. „Gerade junge Menschen brauchen Zugang zu Musik – sie ist ein Schlüssel zur kulturellen Teilhabe“, betont Doris Becker.
Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde
Als Förderverein arbeitet der Verein eng mit der Kirchengemeinde zusammen, insbesondere mit Pastor Dietmar Reumann-Claßen und Kantorin Mareen Osterloh. Gemeinsam werden Konzertformate entwickelt, die sowohl klassische als auch moderne Musikstile umfassen. Die Finanzierung solcher Veranstaltungen ist oft herausfordernd, weshalb der Verein gezielt Spendenaktionen plant. Denkbar sind beispielsweise Patenschaften für einzelne Instrumente oder Musiker.
Mitgliedschaft und Unterstützung
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt mindestens 30 Euro – nach oben sind keine Grenzen gesetzt. „Wir freuen uns über jedes neue Mitglied und jede Unterstützung“, sagt Michael Vorwerk, der die Finanzen verwaltet. Auch Sponsoring durch lokale Unternehmen ist willkommen, etwa durch Nennungen im Programmheft oder Sachspenden.
Ausblick
Für dieses Jahr sind bereits zwei Konzerte geplant: Ein Kirchenmusikabend im September und ein festliches Weihnachtskonzert Ende November. Der Verein übernimmt dabei nicht nur organisatorische Aufgaben, sondern unterstützt auch bei der Finanzierung – etwa für die Beleuchtung, die in der Kirche bislang unzureichend war.
„Kirchenmusik ist ein wertvolles Kulturgut, das wir erhalten und weiterentwickeln möchten“, fasst Hartmut Becker zusammen. „Ob klassische Werke oder moderne Klänge – wir wollen Menschen für Musik begeistern und die Kirche als lebendigen Kulturort stärken.“ (Foto und Text: Kerstin Seeland)
Titelfoto: v.l. Hartmut Becker, Mareen Osterloh, Doris Becker und Michael Vorwerk