Sie können uns unterstützen

02.02.2026, Lokalredaktion
Die Diskussion um den Rathausturm in Nordenham blickt auf eine lange und vielschichtige Geschichte zurück, die aus unterschiedlichen Perspektiven bewertet wird. Diese Vergangenheit ist bekannt. Für die grüne Ratsfraktion ist jedoch klar: Jetzt muss der Fokus konsequent auf den nächsten konkreten Schritten liegen.
„Wir haben immer darauf gedrängt, das Thema sachlich voranzubringen und Lösungen nicht weiter zu vertagen“, erklärt Mario Kauschmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen und langjähriges Ratsmitglied. „Jetzt kommt es darauf an, dass alle Beteiligten gemeinsam handeln und den nächsten Schritt auch wirklich gehen.“
„Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht keine weiteren Schulddebatten, sondern klare Antworten darauf, wie es jetzt weitergeht“, betont Mareike Suhr-Krippner, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen und Mitglied des Kreistags. „Es geht jetzt um Verantwortung, um Entscheidungen und um eine zügige Umsetzung – alles andere verzögert die Lösung weiter.“
Die Menschen in Nordenham müssen transparent und verständlich darüber informiert werden, welche Maßnahmen nun anstehen. Dazu gehören zentrale Fragen:
Was passiert kurzfristig mit der Walther-Rathenau-Straße?
Welche Schritte folgen in den kommenden Monaten?
Und wann ist mit einem Abriss des Rathausturms zu rechnen?
„Bei einem Projekt mit so großen Auswirkungen auf Sicherheit, Verkehr und Stadtentwicklung brauchen wir endlich einen klaren und nachvollziehbaren Fahrplan“, ergänzt Merle Kauschmann, Sprecherin der Grünen im Bauausschuss. „Die Bürgerinnen und Bürger müssen wissen, was konkret passiert und wann – diese Transparenz ist jetzt entscheidend.“
Die grüne Ratsfraktion hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich dafür eingesetzt, dass das Thema Rathausturm konstruktiv, lösungsorientiert und verantwortungsvoll vorangebracht wird. Ziel war es stets, Verfahren zu strukturieren, realistische Optionen aufzuzeigen und Entscheidungen nicht weiter aufzuschieben.
Aktuelle Schuldzuweisungen helfen weder dem Stadtrat, noch der Verwaltung oder den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt. Sie verunsichern und blockieren die dringend notwendige Umsetzungsphase. Jetzt braucht es Zusammenarbeit statt Gegeneinander und Verlässlichkeit statt politischer Profilierung.
Die grüne Fraktion setzt sich dafür ein, dass die nächsten Schritte zügig angegangen, öffentlich nachvollziehbar dargestellt und verbindlich umgesetzt werden. Transparenz und Tempo sind jetzt entscheidend – damit Nordenham Klarheit bekommt und vorankommt. (pm/lr – Foto: Ivonne Solbrig/Stadt Nordenham)