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18.09.2026, Lokalredaktion
Unter der Schirmherrschaft des Landtagsabgeordneten Björn Thümler tauschen Klientinnen und Klienten des CVJM-Sozialwerks Wesermarsch am 24. September 2026 ihren Arbeitsplatz mit Mitarbeitenden regionaler Unternehmen.
Am Donnerstag, 24. September 2026, beteiligt sich das CVJM-Sozialwerk Wesermarsch erneut am bundesweiten Aktionstag „Schichtwechsel – Neue Perspektiven für mehr Teilhabe“. Gemeinsam mit engagierten Partnern aus der Region tauschen Klientinnen für einen Tag ihren Arbeitsplatz mit Mitarbeitenden der freien Wirtschaft.
Unter der Schirmherrschaft des Landtagsabgeordneten Björn Thümler steht der Aktionstag auch in diesem Jahr für Begegnung auf Augenhöhe, gegenseitigen Respekt und mehr Inklusion im Arbeitsleben. Während die Klient*innen neue Arbeitsfelder kennenlernen, erhalten die Mitarbeitenden der Tauschbetriebe Einblicke in den Alltag des Sozialwerks und erleben die vielfältigen Fähigkeiten von Menschen mit Unterstützungsbedarf.
Diese Unternehmen machen mit:
Airbus Aerostructures GmbH, Center Parcs, Park Nordseeküste in Tossens und die Gemeinde Butjadingen. Die Zusammenarbeit mit diesen Partnern eröffnet den Teilnehmenden neue Erfahrungen und zeigt, wie vielfältig Möglichkeiten für Teilhabe am Arbeitsleben sein können.
„Der Schichtwechsel ist eine tolle Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen, Vorurteile abzubauen und neue Wege zu entdecken“, sagt Jan Geerts, Fachbereichsleiter im Fachbereich Bildung & Arbeit des CVJM-Sozialwerks Wesermarsch. „Unsere Klientinnen und Klienten freuen sich sehr auf den Tag. Für viele ist es eine besondere Chance, sich außerhalb der gewohnten Umgebung auszuprobieren und neue
Erfahrungen zu sammeln.“
Ein bundesweites Zeichen für Teilhabe
Der Aktionstag „Schichtwechsel“ wurde 2017 in Berlin ins Leben gerufen und wird seit 2019 von der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) koordiniert. Ziel ist es, das Miteinander zwischen Werkstätten und Betrieben zu fördern und durch einen echten Perspektivwechsel neue Begegnungen zu ermöglichen. Der Schichtwechsel macht deutlich: Inklusion lebt vom persönlichen Kontakt, vom gegenseitigen Verständnis und von der Bereitschaft, neue Wege zu gehen. (pm/lr – Foto: Swenja Schöne/Sozialwerk)