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29.05.2026, Lokalredaktion
Kürzlich hatte der Sportschützenverein Nordenham zu seiner Jahreshauptversammlung, auf dem Schießstand, Am Luisenhof 16, eingeladen. Unter reger Beteiligung der Mitglieder berichtete der Vorstand von seiner Arbeit sowie von Veranstaltungen, die im vergangenen Jahr stattgefunden haben.
Der Vorsitzende Stefan Trüper informierte über die Vorstandsarbeit: neben 15 Vorstandsitzungen richtete der Verein diverse Veranstaltungen aus, teilweise mit sehr guter Beteiligung. Hier ist besonders das Preisschießen zu erwähnen, das in dieser Form zum ersten Mal stattgefunden hat und als offizielle Einweihung der neuen Anlage veranstaltet wurde. Es haben 20 Vereine mit mehr als 120 Schützen teilgenommen. Stefan Trüper dankte in diesem Zusammenhang allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen dieser Veranstaltungen beigetragen haben.
Für dieses Jahr kündigte Stefan Trüper die Erstellung eines Kinder- und Jugendschutzkonzeptes an, wie es der Landkreis Wesermarsch von Vereinen erwartet. Ferner sollen die Vereinssatzung und Geschäftsordnung reformiert werden, da die derzeitigen Versionen nicht mehr zeitgemäß sind.
Sportwart Gerd Lange berichtete über die verschiedenen Wettkämpfen. So haben Schützen des Vereins an Rundenwettkämpfen, Kreis,- Bezirks- und Landesmeisterschaften mit Erfolg teilgenommen. Drei Schützen können auf die Teilnahme bei der Deutschen Meisterschaft im Oktober in Dortmund hoffen. Außerdem nahmen einige Schützen und Schützinnen an verschiedenen Preisschießen auf beiden Seiten der Weser teil.
Jugendwart Nico Hesenius berichtete, dass die Jugendgruppe seit dem letzten Jahr wieder neue Mitgliedern gewonnen und schon an diversen Wettbewerben im Blasrohrschießen teilgenommen hat. Ferner nimmt der Verein auch in diesem Jahr wieder mit zwei Termine am Ferienpass teil, an denen sich Kinder und Jugendliche mit den Möglichkeiten im Schießsport vertraut machen können.
Kassenwartin Ulrike Voigt legte einen detaillierten Kassenbericht vor, der keine Fragen offenließ. Sie berichtete von den immensen Ausgaben für die Errichtung der neuen Schießanlage, der Anschaffung von Vereinsgewehren und der Ausstattung der Blasrohrabteilung mit dem benötigten Material. Sie konnte auch berichten, dass der Sportschützenverein durch Zuschüsse vom Landesverband, Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Einnahmen aus diversen Veranstaltungen, eine ausgeglichene Kasse aufweist und eine weitere Beitragserhöhung nicht zu erwarten ist.
Derzeit gehören dem Schützenverein 56 Erwachsene und 14 jugendliche Mitglieder an. Für neue Mitglieder ist der Schützenverein jederzeit offen. Die Trainingszeiten finden donnerstags von 18 – 19 Uhr für die Jugendlichen und ab 19 Uhr für die Erwachsenen statt. (pm/lr – Foto: Kerstin Seeland)