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07.01.2026, Lokalredaktion
Sternsinger der katholischen St. Willehad-Kirchengemeinde haben den traditionellen Neujahrssegen ins Rathaus Nordenham gebracht. Mit dem Segensspruch „20 + C + M + B + 26“ (Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus) wünschten sie der Stadtverwaltung ein gutes neues Jahr. Die vier Kinder kommen alle aus dem Kinder- und Jugendwohnhaus Am Mitteldeich und wurden von ihrer Betreuerin Tatjana Lutschev begleitet. Vizeverwaltungschef Sven Hinderks nahm die Gruppe im Rathaus in Empfang und dankte den Sternsingern für ihr besonderes Engagement.
Hinderks betonte: „Die Sternsinger machen mit ihrem Einsatz auf ein wichtiges weltweites Thema aufmerksam. Die Aktion ‚Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit‘ setzt sich für das Recht von Kindern auf Schutz und Bildung ein. Dieses starke Zeichen der Solidarität unterstützen wir als Stadt sehr gern.“
Die Aktion Dreikönigssingen 2026 macht auf ausbeuterische Kinderarbeit aufmerksam – Arbeit, die Kinder vom Schulbesuch abhält und ihre Gesundheit gefährdet. Weltweit arbeiten rund 138 Millionen Kinder, viele davon unter besonders schweren Bedingungen, obwohl Kinderarbeit international verboten ist.
Mit den Spenden der Aktion werden Partnerorganisationen unterstützt, die Kinder aus ausbeuterischer Arbeit befreien, ihnen den Schulbesuch ermöglichen und Familien sowie Gemeinden für Kinderrechte sensibilisieren. Beispielprojekte aus Bangladesch zeigen, wie Kinder wieder eingeschult oder in Ausbildung gebracht werden und dadurch neue Zukunftsperspektiven erhalten.
Nach dem gemeinsamen Singen und der Spendenübergabe erhielten die Sternsinger als Dankeschön Süßigkeiten. (pm/lr – Foto: Ivonne Solbrig/Stadt Nordenham)