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07.08.2026, Lokalredaktion
„Es braucht alle Anstrengungen, um Glencore Nordenham und damit den Standort langfristig zu sichern. Generationen von Mitarbeitenden sind die Stütze des Unternehmens. Uns eint das Ziel, trotz der herausfordernden Aufgaben bei den Themen Energie und CO₂-Fußabdruck Lösungen zu finden, die den langfristigen Betrieb der Hütten sichern“, erklärt die SPD-Landtagsabgeordnete Karin Logemann anlässlich des Besuchs des Niedersächsischen Wirtschaftsministers Grant Hendrik Tonne bei Glencore Nordenham.
Logemann hatte den Wirtschaftsminister nach Nordenham eingeladen. Gemeinsam mit Bürgermeister Nils Siemen informierte sie sich vor Ort über die aktuelle Situation, die Herausforderungen und die Zukunftsperspektiven des Unternehmens. Im Mittelpunkt stand ein offenes Gespräch mit Glencore Nordenham.
„Glencore Nordenham ist ein zentraler industrieller Anker für die Stadt und die gesamte Wesermarsch. Die Beschäftigten bringen jahrzehntelange Erfahrung und großes Fachwissen mit. Dieses Engagement ist ein wesentlicher Teil der Stärke des Standorts“, so Logemann. Angesichts der Herausforderungen bei Energiepreisen, Klimaschutz und Beschäftigungssicherung brauche es einen engen und verlässlichen Dialog zwischen Politik, Unternehmen und Arbeitnehmervertretungen.
Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne erklärte: „Ich bedanke mich für das offene Gespräch und die umfassenden Informationen. Der Austausch vor Ort ist wichtig, um die Situation und die Herausforderungen des Unternehmens besser zu verstehen. Ich biete ausdrücklich meine Unterstützung an.“
Auch Bürgermeister Nils Siemen unterstrich die besondere Bedeutung des Standorts: „Die Hüttenbetriebe und die Stadt Nordenham sind seit 120 Jahren eng miteinander verbunden. Seit Generationen geben die Hütten Menschen Arbeit und ihren Familien Sicherheit. Damit diese industrielle Tradition eine Zukunft hat, brauchen wir verlässliche und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen. Die Klimaschutzverträge müssen so flexibel ausgestaltet sein, dass sie neben einer klimafreundlichen Produktion auch Recycling und Kreislaufwirtschaft ermöglichen.“
„Wir haben uns über den Besuch des Wirtschaftsministers Grant Hendrik Tonne, der Landtagsabgeordneten Karin Logemann und Bürgermeister Nils Siemen sehr gefreut und bedanken uns für den konstruktiven Austausch. Der Besuch zeigt einmal mehr, wie wichtig der Dialog zwischen Politik und Wirtschaft ist. Wir freuen uns, diesen fortzusetzen“, sagt Christoph Reiprich, Personalleiter von Glencore Nordenham.
Karin Logemann betont abschließend: „Die Zukunft des Standorts wird gemeinsame Anstrengungen erfordern. Niedersachsen muss dabei ein verlässlicher Partner der Beschäftigten und des Unternehmens sein. Unser Ziel ist klar: Wir wollen gute Arbeitsplätze sichern und die industrielle Zukunft Nordenhams gestalten.“ (pm/lr – Foto: Rebekka Bolzek)