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12.10.2025, Lokalredaktion
Dort, wo sich sonst Touristen tummeln und in die Geschichte der Handwerkskunst in Ovelgönne und „umzu“ eintauchen, herrschten am Sonnabend kleine und große Geister.

Das Handwerksmuseum hatte sich in ein Gruselkabinett verwandelt und begrüßte die Besucher mit jeder Menge Spinnenweben, riesigen Spinnen, Totenköpfen und weiteren gruseligen Anblicken.


Unter dem Motto „KulturLeuchten“ begann das gruselige Spektakel gegen 18 Uhr mit einem Fackellauf durch Ovelgönne. Mit lauten Paukenschlägen ging es dann, begleitet vom Henker und kurzen Erzählungen aus der Ortsgeschichte am Burggraben entlang, in einem Bogen durch den Ort, zurück zum Handwerksmuseum.




Zahlreiche Besucher nahmen an dem Umzug teil, an dem auch die Jugendfeuerwehr Ovelgönne teilnahm.



Im Museumsgarten bereiteten Mitglieder des Heimat- und
Kulturvereins Ovelgönne Speisen und Getränke an. Es gab Bockwurst im Brot, Langos, Kinderpunsch und andere Getränke. Über einer Feuerschale konnten die Kinder Stockbrot backen. So war für jeden gesorgt.


Während sich die Umzugsteilnehmer stärkten, sorgte Museumsleiter Arman Džaferagić für die Illumination des Handwerksmuseums, an dessen Vorderfront bald schon Geisterwesen in der einsetzenden Dämmerung ihr Unwesen trieben.

Wer sich ein wenig gruseln wollte, konnte im Museum, nur mit einer Taschenlampe auf die Suche nach spannenden Exponaten gehen. Für die Kinder gab es Süßigkeiten, die sie in kürzester Zeit aufgespürt hatten. Die Aktion im Museum fand in Kooperation mit der Gemeinde Ovelgönne statt. (Fotos und Text: Kerstin Seeland)
Titelfoto: Arman Džaferagić/Handwerksmuseum – Die beleuchtete Front des Handwerksmuseums