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09.10.2026, Lokalredaktion
Im Februar 2026 traf sich der Sportausschuss des Ovelgönner Sportschützenvereins um über dringende Anschaffungen für den Sportbereich zu diskutieren. Heraus kam eine kompakte Liste die ein Invest in Höhe von rund 12.000 Euro umfasste. Für den Verein allein war dies jedoch nicht finanzierbar.
Um zukunftsorientiert Schießsport anbieten zu können, wurden aber die Sportgeräte und diverses Zubehör als sehr wichtig erachtet. Vorsitzender Reinhard Krause nahm daraufhin Kontakt mit dem Stiftungsrat der Bürgerstiftung Wesermarsch, Christoph Hartz, auf. Nach dem ersten Gespräch wurde vom Sportschützenverein ein Förderantrag an die Bürgerstiftung Wesermarsch gestellt. Dieser wurde positiv beschieden und es wurde eine Fördersumme in Höhe von 9.500 Euro in Aussicht gestellt. In dieser Woche wurde der symbolische Scheck überreicht.
Auch der Kreissportbund signalisierte eine Kostenbeteiligung entsprechend der Förderrichtlinien des Landessportbundes, in Höhe von 2.200 Euro.
Folgende Projekte wurden nun vom Verein umgesetzt:
- Anschaffungen für die Wiederbelebung der Bogensparte, Erweiterung des Sportangebotes
- Anschaffung eines speziellen Kompressors für die Befüllung der Pressluftflaschen/ -katuschen
- Anschaffung von 2 modernen Pressluftgewehren für den allgemeinen Trainingsbetrieb
- Anschaffung eines Lichtpunktgewehres für das Jugendtraining und Inklusionssport
Christoph Hartz betonte, dass man seitens der Stiftung gerne Vereinsaktivitäten unterstütze. Bei den Ovelgönner Sportschützen sei eine sportliche Initiative erkennbar und dies will die Bürgerstiftung gerne unterstützen. Reinhard Krause vom Vereinsvorstand war sehr erfreut über diese großzügige Spende.
Das Lichtpunktgewehr sichert und erweitert die Jugendarbeit und garantiert Schießsport im Bereich Inklusion und Teilhabe für Menschen mit Handicap, so Reinhard Krause. Im Spoirtschützenverein sind auch Bewohner der Stiftung Lebensräume Ovelgönner Mühle aktiv. Die beiden Vereinsmitglieder nehmen sehr erfolgreich am Schießsport teil und insgesamt soll der Bereich Inklusion weiter gefördert werden.
Die Pressluftgewehre sind dringend erforderlich, um Trainingsmöglichkeiten für neue Mitglieder anbieten zu können, da der Verein einen moderaten Zulauf an Mitgliedern verzeichnet und aufgrund der Neuanschaffungen und Erweiterung des Sportangebotes ein höheres Interesse erwartet.
Zudem sei die teure Beschaffung des speziellen Kompressors erforderlich, da dadurch viele Autofahrten zu einem Fachbetrieb in Oldenburg entfallen, um die Vorratsflaschen zu befüllen. Jetzt passiert das vor Ort. Auch das ist ein Projekt zum Klimaschutz, so Krause. Im Verein werden ausschließlich Pressluft- Sportgeräte genutzt. (pm/lr – Foto: Kerstin Seeland)