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13.04.2026, Lokalredaktion
Rund 80 aktive Spielerinnen und Spieler aus acht Mannschaften haben am Wochenende am Walking-Football-Turnier in der Großsporthalle der Gemeinde Stadland teilgenommen. Die Veranstaltung fand bereits zum zweiten Mal in dieser Form statt und zeigte erneut, wie gut die moderne Sportstätte als Ort der Bewegung, Begegnung und des Miteinanders angenommen wird. Den ganzen Tag über war auch Publikum zugegen, die sich teilweise auch sehr interessiert zeigten. Auch Vereinsvertreter waren zugegen, die sich für eine Gründung eines solchen Walking Football Teams interessierten.

Zu Beginn begrüßte Bürgermeister Harald Stindt die Teilnehmenden und Gäste. In seinem Grußwort betonte er die Bedeutung des Turniers für die Gemeinde: Walking Football stehe für Fairness, Teamgeist und die Freude an gemeinsamer Bewegung – unabhängig vom Alter. Sein besonderer Dank galt dem Seefelder Turnverein als Veranstalter sowie den zahlreichen Ehrenamtlichen, „ohne deren Engagement ein solches Ereignis nicht möglich wäre“. Mitglieder des Vorstands vom Verein Lebenswunsch stellten ihre ehrenamtliche Arbeit vor.

Harlad Stindt hob zudem hervor, dass die Einnahmen des Turniers dem Verein Lebenswunsch zugutekommen und damit sportlicher Einsatz mit sozialer Verantwortung verbunden werde. Neben dem Bürgermeister nahmen auch weitere Mitglieder des Gemeinderates an der Veranstaltung teil und zeigten ihre Unterstützung für das Turnier und den guten Zweck.
Die Vorrundenspiele verliefen durchweg fair und mit viel Spielfreude. Besonders ins Auge fiel die Mannschaft des TuS Varel, die mit einem hohen Frauenanteil antrat. Obwohl sie sportlich keine hohe Chance hatte und am Ende den achten Platz belegte, wurde sie einstimmig mit dem Fair-Play-Preis ausgezeichnet – ein Zeichen für gelebten Sportsgeist und Freude am Spiel.
Im Halbfinale standen sich die TSG Burhave und der SG Neuenbrok/Obenstrohe gegenüber. Hier konnte sich am Ende die TSG Burhave mit 7:6 durchsetzen. Beide Seefelder Teams – Rot und Blau – erreichten die K.-o.-Runde und trafen im Halbfinale ungewollt direkt aufeinander. Die Mannschaft Rot, in der viele Spieler des Vorjahressiegers standen, unterlag knapp und musste sich später auch im Spiel um Platz drei geschlagen geben. Die Mannschaft Blau zog ins Finale ein.
Das Endspiel zwischen TV Seefeld Blau und TuS Hasbergen war intensiv und zeitweise hart geführt. Einzelne überharte Aktionen der Hasberger sorgten für Diskussionen am Spielfeldrand, doch insgesamt blieb das Spiel kontrolliert. Nach einem 1:1 in der regulären Spielzeit fiel die Entscheidung im Walking-Football-typischen Penalty-Schießen: Der Ball wird dabei von der Eckfahne über die Mittellinie gespielt und anschließend direkt aufs Tor verwandelt. Seefeld Blau setzte sich mit 4:3 durch und sicherte sich damit den Turniersieg – bereits zum zweiten Mal in Folge. Insgesamt fielen bei diesem Turnier
Die Schiedsrichter leisteten trotz geringer Pausen hervorragende Arbeit. Für das kommende Jahr planen die Organisatoren, mindestens einen zusätzlichen Schiedsrichter einzusetzen, um die Belastung besser zu verteilen.
Alle Gastvereine haben zum Dank für die Teilnahme jeweils einen Hallenfußball, einen Holzemblem des gastgebenden Vereins und eine Sporttasche erhalten. Die Spendensumme wird traditionell erst bei der offiziellen Scheckübergabe bekanntgegeben. Fest steht jedoch bereits: Die Mannschaft hat den Betrag noch einmal aufgerundet – ein starkes Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt. (Fotos und Text: Kerstin Seeland)