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23.09.2025, Lokalredaktion
Mit einem Feuerwerk endete am Montag der 890. Roonkarker Mart, der an vier Tagen rund 120.000 Besucherinnen und Besucher nach Rodenkirchen lockte. Die Einsatzkräfte ziehen ein insgesamt positives Fazit: Der Markt verlief überwiegend friedlich und geordnet.
Die Polizei begleitete das Fest mit erhöhter Präsenz und leitete 13 Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und Diebstahl ein. Sie sprach sieben Platzverweise aus. Das Sicherheitsunternehmen Defendus GmbH war mit zwölf Mitarbeitenden vor Ort und meldete eine ruhige Einsatzlage. Die Festzelträumungen in der Nächten verlief geordnet und ohne Zwischenfälle.
Die Freiwillige Feuerwehr Rodenkirchen, unterstützt von weiteren Ortswehren der Gemeinde, war mit bis zu zwölf Kräften pro Schicht im Einsatz. Neben der Brandsicherheitswache wurden kleinere Einsätze wie ein Entstehungsbrand durch eine Zigarettenkippe und die Absicherung eine Hubschrauberlandung, außerhalb Rodenkirchens, erfolgreich bewältigt. „Die Premiere des neuen Feuerwehrhauses war ein voller Erfolg“, meinte Björn Nölscher, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Rodenkirchen. Für das kommende Jahr ist die Installation einer Sirene für Markt-Durchsagen geplant. „Dadurch können Besucher schnell auf bestimmte Lagen hingewiesen werden“, betonte Ortsbrandmeister Lars Stratmann.
Die Johanniter waren mit Unterstützung des Ortsvereins aus Edewecht, die mit einem RTW angereist kamen, und einem Notarzt (Freitag und Sonnabend vor Ort) an allen Tagen präsent. Sie leisteten über 30 Hilfeeinsätze – von kleineren Versorgungen bis hin zu Krankenhausfahrten. Sie brachten auch die Senioren aus dem Friesenheim zum Seniorennachmittag und anschließend wieder nach Hause. Auch die schnelle Rückführung zweier verlorener Kinder gehörten zu ihren Aufgaben.
Erstmals kommunizierten Polizei, Feuerwehr und Johanniter über einen gemeinsamen Funkkanal. Dies ermöglichte eine schnelle und koordinierte Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Am Sonnabend, beim Umzug, lief auch alles sehr gut. An allen Zufahrtsstraßen waren Terror-Sperrungen aufgebaut, die Feuerwehr und die Johanniter begleiteten den Umzug, bei dem es, durch das umsichtige Verhalten der Treckerfahrer und Spielmannszüge keine Lücken gab.
Am Sonntag sorgte Windstärke 6 für Vorsichtsmaßnahmen. Ein Krisenstab entschied, Fahrgeschäfte aus Windlastzone 4 von der Öffnungspflicht zu entbinden – dennoch öffneten alle pünktlich um 14 Uhr.
Die Polizei lobte erneut die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Gemeinde Stadland und den privaten Sicherheitsdiensten. Die langjährig eingespielten Teams: Freiwillige Feuerwehr Rodenkirchen unter der Leitung von Ortsbrandmeister Lars Stratmann, die Johanniter unter der Leitung von Katja Ratjen-Bartz und Detlef Schumacher und die Security unter der Leitung von Antonio Pundt, trugen maßgeblich zum sicheren Ablauf des Marktes bei. (Foto und Text: Kerstin Seeland)