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14.10.2026, Lokalredaktion
Zufriedene Organisatoren, zahlreiche Besucher und eine neue, zukunftsfähige Veranstaltungsstätte: Der Amateurfunker-Flohmarkt des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC), Ortsverband Wesermarsch I03, hat am Sonntag erstmals in der Markthalle Rodenkirchen stattgefunden und eine durchweg positive Bilanz hinterlassen.
Nach vielen Jahren in der Sporthalle, in Elsfleth, entschlossen sich die Verantwortlichen, eine neue Heimat für die traditionsreiche Veranstaltung zu suchen. Ausschlaggebend waren vor allem die aufwendigen Aufbauarbeiten und die schwierigen Rahmenbedingungen am bisherigen Standort. In Rodenkirchen fanden die Organisatoren nun optimale Voraussetzungen vor.

„Die Zusammenarbeit mit der Markthalle war hervorragend“, berichtete Vorsitzender Thomas Hillen. Bereits am Samstag konnten die ersten Händler ihre Stände aufbauen. Die Tische standen vorbereitet in der Markthalle, sodass sich der Aufwand für das ehrenamtliche Organisationsteam erheblich reduzierte. Während man früher teilweise bis spät in die Nacht mit Auf- und Abbau beschäftigt war, konnten die Aussteller diesmal bereits am frühen Abend ihre Arbeiten abschließen.
Der Flohmarkt öffnete am Sonntag offiziell um 8.30 Uhr seine Türen. Schon vorher warteten zahlreiche Besucher auf Einlass. Mehrere hundert Interessierte nutzten im Laufe des Vormittags die Gelegenheit, durch die Reihen zu stöbern, Kontakte zu pflegen und nach technischen Schätzen Ausschau zu halten.
Insgesamt waren rund 54 Aussteller vertreten. Neben einigen gewerblichen Anbietern präsentierten vor allem private Funkamateure, Ortsverbände und Sammler ihre Waren. Das Angebot reichte von Funkgeräten, Messinstrumenten und Antennentechnik bis hin zu elektronischen Bauteilen, Zubehör und historischen Geräten.
Dabei steht für viele Gäste längst nicht nur das Kaufen und Verkaufen im Mittelpunkt. Der Flohmarkt hat sich über die Jahre zu einem wichtigen Treffpunkt der Amateurfunk-Szene entwickelt. Viele Besucher kommen gezielt, um alte Bekannte zu treffen, Fachgespräche zu führen und Erfahrungen auszutauschen. Das gesellige Miteinander und das sogenannte „Klönschnacken“ gehören inzwischen ebenso zur Veranstaltung wie die ausgestellten Geräte.
Besonders erfreut zeigten sich die Veranstalter über die Resonanz auf den neuen Standort. Zwar gab es vereinzelt Anmerkungen zu den etwas kleineren Tischgrößen, insgesamt überwogen jedoch die positiven Rückmeldungen deutlich. Viele Besucher lobten die moderne Infrastruktur, die gute Erreichbarkeit und die angenehme Atmosphäre in der Markthalle.
Auch wirtschaftlich verfolgt der Veranstalter keine Gewinnerzielungsabsicht. Die Standgebühren dienen ausschließlich dazu, die anfallenden Kosten zu decken. Ziel sei es, die Veranstaltung als Treffpunkt und Kommunikationsplattform für Funkamateure aus Norddeutschland zu erhalten.
Nach Einschätzung der Verantwortlichen hat sich der Umzug nach Rodenkirchen bewährt. Die Besucherzahlen, die gute Organisation und die positive Stimmung stimmen optimistisch für die Zukunft. Daher steht für die Organisatoren bereits fest: Der Amateurfunker-Flohmarkt soll auch in den kommenden Jahren in der Markthalle Rodenkirchen stattfinden. „Wir sind sehr zufrieden“, lautete das einhellige Fazit des Veranstalter nach der erfolgreichen Premiere. (Text: Kerstin Seeland, Fotos: DARC OV Wesermarsch)