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09.05.2026, Lokalredaktion
Bei strahlendem Sonnenschein und einer leichten Brise ist am Freitagnachmittag in Rodenkirchen das Stadtradeln Wesermarsch 2026 offiziell gestartet. Mehr als 40 Radlerinnen und Radler kamen zum Auftakt zusammen – deutlich mehr, als ursprünglich angemeldet waren. Landrat Stephan Siefken begrüßte die Teilnehmenden und betonte die besondere Mischung aus Gemeinschaft, Spaß und klimafreundlicher Mobilität, die das Stadtradeln seit Jahren prägt. „Stadtradeln ist weit mehr als ein Wettbewerb. Es zeigt, wie viel Freude nachhaltige Mobilität machen kann – und dass wir gemeinsam eine ganze Region in Bewegung bringen“, sagte Siefken.

Besonders erfreut zeigte er sich darüber, dass in diesem Jahr vier Kommunen offiziell an der Wertung teilnehmen: die Städte Brake und Nordenham, die Gemeinde Lemwerder sowie die Gastgeberkommune Auch in den sozialen Medien hatten Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Region im Vorfeld kräftig für die Aktion geworben, was für Siefken ein Zeichen dafür ist, dass das Radfahren in der Wesermarsch fest verankert ist und das Stadtradeln weiter an Dynamik gewinnt. Zugleich erinnerte er daran, dass alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises teilnehmen können – unabhängig davon, ob ihre Kommune offiziell gemeldet ist. Jedes Fahrrad zähle, ob E‑Bike, Hollandrad, Rennrad, Gravelbike oder der klassische Drahtesel.
Schon zum Auftakt deutet vieles auf ein Rekordjahr hin. Bereits 113 Teams haben sich angemeldet, im Vorjahr waren es 76. Über 1.200 Menschen sind registriert, und erfahrungsgemäß kommen in den ersten Tagen noch weitere hinzu. Damit ist die Teilnehmerzahl des Vorjahres schon jetzt übertroffen. Auch die Kilometerleistung könnte neue Maßstäbe setzen: 2025 wurden rund 245.000 Kilometer erradelt, 2023 fast 300.000. Angesichts der starken Beteiligung und der guten Wetterbedingungen zeigte sich Siefken optimistisch, dass die Rekordmarken in diesem Jahr fallen könnten – nicht ohne ein Augenzwinkern in Richtung der „durchtrainierten Beine“ und leistungsstarken Fahrräder der Anwesenden.
Der Landrat hob hervor, dass das Stadtradeln weit mehr sei als ein sportlicher Wettbewerb. Es stehe für Klimaschutz, nachhaltige Mobilität und Gesundheit. Viele Menschen würden während der Aktion feststellen, wie oft sich kurze Wege problemlos mit dem Rad zurücklegen lassen. Er selbst war mit dem Fahrrad aus Achterstadt angereist und fuhr nach der Veranstaltung weiter zu einem Benefizkonzert in Brake. Zum Abschluss dankte Siefken allen Teilnehmenden, den motivierenden Teamkapitäninnen und -kapitänen sowie den Mitarbeitenden in den Verwaltungen, die den Auftakt vorbereitet und die Aktion im gesamten Landkreis unterstützen. Sein Wunsch für die kommenden 28 Tage: gutes Wetter, möglichst wenig Gegenwind, sichere Wege und starke Beine. Mit diesen Worten gab er den Startschuss für das Stadtradeln 2026, bevor sich die Gruppe gemeinsam auf den Weg Richtung Moorsee machte.





Dort angekommen, hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich das Museum anzuschauen. Auf dem Außengelände der Mühle gab es dann Kaffee und Kuchen für Teilnehmenden am Stadtradeln, bevor es dann wieder in Richtung Heimat ging. (Fotos und Text: Kerstin Seeland)